50 Jahre Blutspendetermine in Elze

Monika Fessel (r.) und Ursel Kiegeland überreichten auch Dieter Skusa aus Bissendorf ein Jubiläumspräsent. Skusa gab letzte Woche bereits seine 94. Blutspende ab.Foto: A. Wiese

Das Blutspenden ist älter als der DRK-Ortsverein Elze-Bennemühlen

Elze-Bennemühlen (awi). 50 Jahre ist es her, dass in Elze der erste Blutspendetermin organisiert wurde. Ursel Kiegeland ist eine der Damen der ersten Stunde, und sie war auch beim Jubiläums-Blutspendetermin am letzten Dienstag in der Schule aktiv im Einsatz. „Mein Vater Willi Koch wurde vor 50 Jahren vom Blutspendedienst angesprochen, ob die Feuerwehr nicht einen Blutspendetermin organisieren könne“, erinnert sich Ursel Kiegeland. Der Termin fand am 28. April 1961 statt. Die allerersten Helfer, die Brötchen schmierten und die Spender versorgten, warenHelene Küster, Frau Budde, Ursel Bode, Hanni Hebecker und Zita Gernt. Von diesem Zeitpunkt an gab es regelmäßig Blutspendetermine in Elze. Der DRK-Ortsverein Elze-Bennemühlen gründete sich jedoch erst im Jahr 1970. Bei drei Blutspendeterminen jährlich sind es im Schnitt 100 Spender pro Termin. „Von 1971 an hatten wir zunächst nur zwei Termine im Jahr, aber weil die Nachfrage stieg, haben wir ab 1978 drei Termine angeboten. In dem Jahr hatten wir sogar 471 Blutspender“, erzählt Ursel Kiegeland. Zum Jubiläums-Blutspendetermin am letzten Dienstag bekam jeder Spender ein ganz besonderes Präsent und für Spender mit der 50. oder 75. Blutspender hatten die fleißigen Damen sogar Präsentkörbe vorbereitet. Aber das klappte leider nicht. Insgesamt kamen am Dienstag 86 Spender, davon acht Erstspender. Die zum Jubiläum verteilten Präsente fanden bei allen Spendern guten Anklang. Die früheren Blutspendehelferinnen aus den Anfangsjahren sind am Donnerstag, 30. Juni, um 15 Uhr in den DRK-Räumen in der Poststraße zur Kaffeetafel eingeladen. Dann wird sicherlich auch in alten Erinnerungen an die ersten Spendentermine gekramt. Nachwuchsprobleme sieht Monika Fessel, die Leiterin der Blutspendetermine seit 2008, jedoch nicht, weder bei Helferinnen noch bei Spendern: „Letztes Jahr hatten wir 40 Erstspender, das ist außerordentlich erfreulich.“