Abbenser Feuerwehr hatte gut zu tun

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Christoph Boss (von links) ehrte Heinrich Beermann, Helmut Beermann, Karlheinz Hake und Heinrich Wienhöfer. Daneben Abschnittsleiter Horst Holderith, Ortsbrandmeister Hartmut Jagau und sein Stellvertreter Achim Knorr.
 
Befördert wurden (von links) Jan Lübbecke, Marvin Peters, Hendrik und Hilmar Wienhöfer. Daneben Ortsbrandmeister Hartmut Jagau und Stellvertreter Achim Knorr.

Hartmut Jagaus Truppe ist für das Dorf unverzichtbar

Abbensen (awi). Wie unverzichtbar die Feuerwehr für Abbensen und seine Dorfgemeinschaft ist, machte auch in diesem Jahr der Bericht von Ortsbrandmeister Hartmut Jagau deutlich. Aktive und Jugendfeuewehr richteten gemeinsam das Osterfeuer aus, veranstalteten mit Unterstützung des Dorfverschönerungsvereins und interessierten Bürgern einen Tag der Umwelt, halfen dem Schützenverein beim Schützenfest und dem Dorfverschönerungsverein beim Weihnachtsmarkt. Im Sommer wurden aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr die Wettkämpfe der Jugendwehren in Abbensen ausgetragen, was für die Feuerwehr jede Menge Arbeit bei der Herrichtung des Platzes bedeutete. Jagau bedankte sich be allen für die tolle Unterstützung bei dieser Aktion. Beim Laternenumzug des Kidnergartens sorgte die Feuerwehr für die Sicherheit, die Jugendwehr begleitete den Umzug mit Fackeln.
Doch es gab nicht nur Aufgaben im Dorf zu erfüllen. Zum Grundlehrgang stellte Abbensen einen Ausbilder und zwei Lehrgangsteilnehmer. Ein Kamerad war beim Atemschutzgeräteträgernotfalltraining dabei, einer beim Maschinistenlehrgang und zwei beim Funklehrgang. Zwei Teilnehmer bildeten sich als Truppführer in Celle fort, ein weiterer als Gerätewart und einer als Zugführer. Die Ausbildung des Funkpersonals wurde auch 2014 fortgesetzt, Abbensen war mit vier Leute vertreten. „Wir habenin diesem Jahr schon einige Lehrgänge bekommen. Einmal Funk und ein Maschinist. Einen Truppführe in Celle habenwir auch schon wieder gehabt", freute sich Hartmut Jagau und bescheinigte dem dafür zuständigen stellvertretenden Gemeindebrandmeister Christoph Boss, „dass er einen super Job macht und alles, was irgendwie geht, in die Wedemark holt".
Das Einsatzgeschehen für Abbensen in 2014 war vielfältig. Das Jahr begann für die Abbenser mit technischer Hilfeleistung bei einem Bahnunfall in Elze. Eine Ölspur in Abbensen wurde zusammen mit der Feuerwehr Negenborn abgestreut. So kam man dahinter, dass die eine neue Sirene in Negenborn nur heult, wenn Abbensen Alarm hat und nicht, wenn in Negenborn etwas los ist. So wurde die Ölspur eben zur gemeinsamen Sache. Und als im Juli eines Abends ein Baum umfiel und die Straße blockierte, haben die Abbenser auch da gemeinsam mit den Kameraden aus Negenborn „mit unseren Kettensägen gespielt", wie sich Hartmut Jagau ausdrückte. Ins Schwitzen kam der Ortsbrandmeister bei einem Vollalarm im September im CVJM-Heim. Doch der angenommene Wort Case war schließlich nur Rauchen in einer Rauchverbotszone. Dafür rückten allerdings fünf Wagen und 39 Mann an. Bei Papenburgs-Geburtstag im Kieswerk wurde gegen eine großzügige Spende die Brandsicherheitswache für das Feuerwerk gestellt. 90 Stunden verbrachten die Abbensener am Tag der Deutschen Einheit damit, die Mamf-Komponente in der MHH aufzubauen. Im Dezember war Abbensen bei einem Strohbrand am Putenmaststatt in Ibsingen gemeinsam mit den Kollegen aus Duden-Rodenbostel im Einsatz und Jagau resümierte: „Man muss klotzen, nicht kleckern, gemeinsam sind wir stark und die Feuerwehren der Wedemark können sich hervorragend ergänzen und zusammen arbeiten. Im Jahr 2014 leistete die Feuerwehr Abbensen mit ihren Gruppen 2.999 Dienststunden, darunter 536 Stunden die Ausbilder und Lehrgänge, 324 Stunden die Altersgruppe, 215 Einsatzstunden, 1924 Stunden die erste Gruppen, 84 Stunden für die Herrichtung des Platzes und 40 Arbeitsstunden für den Anbau. In Abbensen gibt es zur Zeit 43 aktive Mitglieder und 158 passive. Die Jugendfeuerwehr hat 21 Mitglieder, darunter acht Mädchen. Als Gäste begrüßte Hartmut Jagau die stellvertretende Gemeindebürgermeisterin Rebecca Schamer, Ortsbürgermeister Peter Reuter, den Schützenvereinsvorsitzenden Woflgang Kasten, den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Christoph Boss und Abschnittsleiter Horst Holderith. Zum Feuerwehrmann ernannt wurden Hilmar Wienhöfer, Hendrik Wienhöfer, Marvin Peters und Jan Lübbecke. Rolf Peters wurde zum Löschmeister befördert. Für langjährige Mitgliedschaft ehrte Christoph Boss Heinrich und Helmut Beermann (60 Jahre), Heinrich Wienhöfer (50 Jahre), Karlheinz Hake (40 Jahre) sowie Rolf Naumann und Peter Hopfenbach (25 Jahre).