Achterberg gewinnt Abstimmung

Die Regionsabgeordnete Kathrin Kuhfß (v. l.), der Garbsener Stadtverbandsvorsitzende Hans-Peter Wendorff und der Wedemärker Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Ingemar Becker, beglückwünschen Mona Achterberg zur Nominierung als Wahlkreiskandidatin.Foto: S. Birkner

Stellvertretende Bürgermeisterin Grünen-Landtagskandidatin

Resse (sb). Die Grünen haben das Feld der Wahlkreiskandidaten bei der Landtagswahl 2013 mit Mona Achterberg komplettiert. Die stellvertretende Gemeindebürgermeis-
terin wird im Januar 2013 gegen Editha Lorberg (CDU), Rüdiger Kauroff (SPD) und Dr. Stefan Birkner (FDP) antreten.
Auf einer Versammlung der Grünen-Mitglieder aus der Wedemark und Garbsen im Resser MOORiZ trat bei der parteiinternen Wahl allerdings ein Kandidat auf den Plan, mit dem im Vorfeld niemand gerechnet hatte. Der türkischstämmige Orhan Akdag aus Garbsen hatte bei seiner Vorstellung insbesondere die Integrations- und Verkehrspolitik in den Fokus gerückt. Am Ende konnte er allerdings nur fünf Stimmen auf sich verbuchen, während acht Grüne für Achterberg als Direktkandidatin votierten. Die 42-Jährige versprach, sich besonders auf die Bildungspolitik zu konzentrieren. Sie kritisierte das dreigliedrige Schulsystem und bezeichnete die derzeitige Schullandschaft als „kein zukunftsfähiges Konzept“. Aus Gründen der Chancengerechtigkeit müsse Bildung für alle in gleichem Maße verfügbar sein. Für die Hochschulen, sagte Achterberg, gelte dasselbe. So sei die Abschaffung der Studiengebühren eine zentrale Aufgabe, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Isernhagen will außerdem aktiv gegen den demografischen Wandel vorgehen. Die Veränderungen in der Altersstruktur seien beunruhigend und müssten bekämpft werden, forderte Achterberg. Durch ihren Beruf als Gleichstellungsbeauftragte liegt ihr natürlich auch die Geschlechterpolitik am Herzen.