AG 60 plus besichtigt Deisterwelle

Deisterwelle Betriebsleiter Phillipp Jaeger (links) führt den Besuchern im Produktionsbereich einen Karton aus Wellpappe vor. Foto: B. Stache

Wedemärker Wellpappenwerk liefert deutschland- und europaweit

Wennebostel (st). Die SPD-Arbeitsgemeinschaft (AG) 60 plus besichtigte an zwei Tagen mit je einer Gruppe die Wedemärker Wellpappenfabrik Deisterwelle in Wennebostel. Der AG-Vorsitzende Wolfgang Bayer hatte die Informationsveranstaltung organisiert. Die Besucher wurden von Phillipp Jaeger, Betriebsleiter der Firma Deisterwelle Wellpappenfabrik GmbH, begrüßt. Im Konferenzraum informierte Jaeger zunächst über das Unternehmen, dessen Produkte deutschland- und europaweit geliefert werden. Er erläuterte die Betriebsabläufe vom Wareneingang über die Fertigung und Lagerung bis zur Auslieferung. Dabei präsentierte er auch das gesamte Betriebsgelände, das zu 60 Prozent von der Wellpappenfabrik genutzt wird und erklärte: „Das übrige Gelände auf dem ´UnternehmerCampus am Krähenberg´ ist vermietet.“ Deisterwelle beschäftigt derzeit 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf dem UnternehmerCampus mit einer Fläche von 40.000 Quadratmetern, davon 18.000 überdacht, gibt es 100 Beschäftigte. Die Besucher erfuhren, dass Deisterwelle eine Produktionsmenge von 18 Millionen Quadratmeter Wellpappe pro Jahr anstrebt. Betriebsleiter Jaeger präsentierte unter anderem eine Kleiderbox mit integriertem Kleiderbügelhalter. Bei einem Gang über das weitläufige Betriebsgelände wurden die übrigen ansässigen Firmen kurz vorgestellt, darunter „Metallprofis74“, „Klötzing Consult“ und der Bauhof der Gemeinde Wedemark. Bauhof Betriebsleiter Holger Köhnk nutzte die Gelegenheit zu einer kurzen Führung durch seine Einrichtung. Es folgte die Besichtigung der Produktion bei Deisterwelle: von der Wellpappen-Anlieferung bis zur Verarbeitung zu Wellpapp-Faltkisten in vielen Varianten. Als einen der größten Kartons nannte Jaeger eine Verpackung für Geldautomaten. Nach dem Rundgang traf sich die Gruppe zur Stärkung mit Getränken und Fingerfood. Der Deisterwelle-Betriebsleiter gab dabei bereitwillig Auskunft, beispielsweise zu Themen der Arbeitssicherheit sowie der Beschäftigungsverhältnisse. „Nach dieser Betriebsbesichtigung sehe ich Verpackungsmaterial mit ganz anderen Augen“, lautete das Fazit von Wolfgang Bayer: „Dies war auch gestern bei der ersten Führung einhellige Meinung.“