Aktion Saubere Feldmark ein Erfolg

Viele Säcke voll Müll wurden beim großen Rausputz in der Gailhofer Feldmark gesammelt und für Aha zur Abholung am Dorfgemeinschaftshaus bereitgestellt. Foto: Bürgerverein Gailhof

Aber wer vergriff sich an Osterglocken am Straßenrand?

Gailhof. Unter den zur Zeit vorgeschriebenen Bedingungen hat sich auch der Bürgerverein Gailhof an der Aktion der Abfallgesellschaft der Region Hannover beteiligt. Alles lief nicht wie gewohnt und doch haben sich viele fleißige Helfer an der Aktion beteiligt. Kinder und Erwachsene waren unterwegs und haben alles aufgesammelt, was gedankenlos entsorgt wurde. Die Beutel wurden am Dorfgemeinschaftshaus abgeholt und wieder zur Abholung abgestellt, alles den Coronavorschriften entsprechend. Wie versprochen wurden die helfenden Kinder, die sich in der ausgelegten Liste eingetragen hatten, mit einem kleinen Dankeschön rechtzeitig zu Ostern beschenkt. „Wir haben das Beste aus der Situation gemacht, aber die Atmosphäre der gemeinsamen Unternehmung hat einfach gefehlt. Sich in Gruppen auszutauschen und dann bei dem abschließenden Essen über die teilweise merkwürdigen Funde zu lachen, habemn wir vermisst. In der Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr wieder in gewohnter Weise zusammenkommen können, sagen wir vom Bürgerverein allen Beteiligten herzlich Dankeschön", so Heidemarie Leide vom Bürgerverein, die sich über etwas anderes richtig geärgert hat. „Gestern habe ich entdeckt, dass im Laufe der vergangenen Woche alle unsere gepflanzten Osterglocken abgepflückt wurden und mich sehr darüber geärgert." Die vom Bürgerverein gepflanzten Osterglocken an den Straßen und Feldwegen wurden innerhalb weniger Tage von Unbekannten abgepflückt. Jeden Tag verschwanden von einem Tag zum anderen neue Blumen. Sie waren dafür gedacht, den Spaziergängern und vorbeifahrenden Fahrzeugen eine Freude mit ihren leuchtenden
Blüten zu bereiten, aber das ist nun leider nicht mehr möglich", so die Bürgervereinsvertreterin. Gerade in dieser Zeit der Einschränkungen seien viele Menschen in der Umgebung unterwegs und erfreuten sich an den Frühlingsblühern. Daher sei es unverständlich, diese unüberlegt und egoistisch einfach für eigene Zwecke zu nutzen. „Wir bedauern das sehr und hoffen, dass unser Hinweis an das Gewissen appelliert , damit in Zukunft an die Gemeinschaft und nicht eigennütz gedacht wird", so Heidemarie Leide.