Alle Beteiligten war äußerst angetan

Bürgermeister Helge Zychlinski in angeregter Diskussion mit den Schülern. Fotos: E. Nagel/Gemeinde Wedemark

Zweiter Bürgermeistertag an den Schulen zeichnet sich als Erfolgsmodell ab

Mellendorf (awi). Unverhohlene Begeisterung auf allen Seiten: Sowohl Verwaltungsvorstand als auch Schulleiter, Sozialarbeiter und Schüler zeichneten im Nachgang des zweiten Bürgermeistertages am Schulzentrum ein sehr positives Bild. Beide Seiten hätten nach der Premiere im letzten Jahr dazugelernt, versicherten sowohl Bürgermeister Helge Zychlinski, die Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier und Kämmerer Joachim Rose als auch die stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums Katrin Meinen, die didaktische Leiterin der IGS, Carmen Mucha, SV-Beratungslehrkraft an der IGS, Maria Kraus als auch Gemeindejugendpflegerin Ellen Bruns. So hatte die Gemeinde diesmal allen drei Verwaltungsvorstandsmitgliedern auf ihrem fünfstündigen Weg durch die Klassen Protokollführer an die Seite gestellt, die Schüler hatten sich mit ihren Lehrkräften sehr sorgfältig vorbereitet und beeindruckten die Verwaltungsspitze durch die Vielseitigkeit der Darstellungsformen vom Theater bis zum Rap und zur Podiumsdiskussion ebenso wie durch ihre gut durchdachten und durchaus auch selbstkritischen Statements.Bei den Themen dominierten Busanbindungen und überfüllte Busse, das Informationsdefizit über das Prinzip des Anrufsammeltaxis, Fahrradwege und Hygiene an den Schulen. „Im Prinzip müssten wir an allen unseren Schulen und öffentlichen Einrichtungen vom Kindergarten an Desinfektionsmittelspender aufstellen“, so das Fazit von Bürgermeister Helge Zychlinski. Sie sei selbst überrascht, wie groß das Hygienebewusstsein und -bedürfnis der Schüler sei, sagte auch Carmen Mucha. Die Schüler selbst regten eine von ihnen gestaltete Kampagne gegen die verdreckten Toiletten an. Das Thema Müll habe sich insgesamt durch die Diskussion in allen Klassen gezogen, bestätigte auch die Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier. Gemeindekämmerer Rose registrierte aber auch einen Bedarf an öffentlichen Sportanlagen, beispielsweise der Nutzung von Grünflächen an Spielplätzen als Bolzanlagen. Die Schülervertreter beim Pressegespräch Vivien-Katharina Wetzke von der Realschule und die IGS-Schulsprecherinnen Charlotte Robens und Birka Düerkop betonten, dass sie sich sehr gut aufgenommen und verstanden gefühlt hätten. Wichtig seien jetzt möglichst bald positive Rückmeldungen aus der Verwaltung, sagte Bürgermeister Helge Zychlinski. Die Schüler müssten sehen, dass ihre Botschaften angekommen seien und bearbeitet würden.