„Als Windkraftstandorte ungeeignet“

Wird der Windkraft-Standort zwischen Meitze und Elze auf absehbare Zeit der einzige in der Wedemark bleiben? Foto: A. Wiese

Region lehnt bei Vorprüfung alle 31 ermittelten Eignungsflächen in der Wedemark ab

Wedemark (awi). Die Regionsverwaltung hat die von der Gemeinde Wedemark ermittelten 31 Eignungsflächen für die Windenergie untersucht und festgestellt, „dass aufgrund abweichender Planungskriterien keine dieser Flächen mit dem gesamträumlichen Planungskonzept des RROP 2005 vereinbar ist“.
Das hat Wedemarks CDU-Ratsfraktionschef Sven Sobanski, der die Wedemärker CDU im Regionsparlament vertritt und im letzten Ausschuss für Regionalplanung als Sprecher aufgetreten ist, in der Wedemärker Ratsfraktionssitzung am Mittwoch seinen Fraktionskollegen berichtet. Ende 2011 haben sich die Gemeinde Wedemark und die Region Hannover im Rahmen eines Verwaltungsgesprächs hinsichtlich des Ausbaus der Windenergie im Gemeindegebiet verständigt, geht aus der Informationsdrucksuche der Region zum nachhaltigen Ausbau der Windenergie in der Region hervor. Daraufhin werde die Regionsverwaltung die Wedemarker Standortvorschläge in den Bereichen „Große Heide/südlich Negenborn“, „Südlich Brelingen“ und „Fuhrberger Feld“ zwar in die weiteren Planungen und Überlegungen mit einbeziehen. Nach dem Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) 2005 ständen diesen Standortvorschlägen jedoch Vorsorgegebiete für Natur und Landschaft sowie Erholung entgegen. Eine Aufnahme in das RROP 2005 sei nicht möglich, da eine Vereinbarkeit mit dessen gesamträumlichen Planungskonzept für die Windenergie nicht gegeben sei. Die Standortvorschläge Große Heide und Südlich Brelingen in der Wedemark bedürften auch aufgrund der Randlage zur Hannoverschen Moorgeest und unter Berücksichtigung des in Aufstellung befindlichen Landschaftsrahmenplanes einer vertieften Prüfung.
Die Regionsverwaltung verfolge daher das Ziel, diese bei gegebener Raum- und Umweltverträglichkeit im Rahmen der Neuaufstellung des RROP 2015 in den Entwurf 2013 einzubinden. Dem Wedemärker Standortvorschlag „Fuhrberger Feld“ hingegen stünden die Lage im Landschaftsschutzgebiet „Fuhrberger Wälder“ und Belange des militärischen Flugverkehrs entgegen.