Anbieterwechsel bereitet Probleme

htp bemüht sich um schnelle Abhilfe, ist aber auf Kooperation der telekom angewiesen

Bissendorf-Wietze (awi). Endlich schnelles DSL, diese Nachricht veranlasste letztes Jahr viele Wedemärker zu einem Anbieterwechsel zu htp. Baulich hat das Unternehmen auch alle seine Zeitvorgaben eingehalten. Dass es jetzt trotzdem noch einige „Baustellen“ gibt, das läge in den seltensten Fällen an htp, sagt nicht nur htp-Pressesprecherin Katrin Mackensen, sondern bestätigen auch Wedemarks Wirtschaftsförderer Carsten Niemann und Dirk Rapke vom Telecom Service Center, das vielen Wedemärkern beim Anbieterwechsel behilflich war. Dabei reicht die Problempalette von vertauschten Hausnummern in Ibsingen und Elze-Hohenheide über missverständliche Auftritte von Telekom-Werbern in Bissendorf-Wietze und Bissendorf, nach denen Telekom-Kunden Verträge verlängerten, weil sie irrtümlich von einer Leistungssteigerung ausgingen, bis zu einem Fall in Bissendorf-Wietze, in dem ein Ehepaar gestern seit genau einer Woche buchstäblichauf dem Trockenen saß: Klaus Molck ist Pilot und benötigt das Internet dringend, um seine Flugpläne herunterladen zu können. Doch seit einer Woche muss er dazu nach Braunschweig fahren, denn im Amselweg in Bissendorf-Wietze geht gar nichts mehr. „Am 4. Januar sollte der Wechsel eigentlich vollzogen werden“, bestätigt Katrin Mackensen von htp, doch die Aufschaltung auf den Kabelverzweiger klappte nicht. „Die Telekom musste prüfen, fand nichts, verwies auf uns, doch unser Portprüfer konnte nichts machen. Die Telekom war am Zug“, so Mackensen. Nach ihren Informationen sollte das Problem allerdings gestern nachmittag endgültig behoben werden. Eine Stellungnahme der Telekom lag bis Redaktionsschluss noch nicht vor. Das ECHO bleibt am Ball.