Anders, aber nicht weniger herzlich

Die Familientische standen korrekt auseinander. Und auf der Bühne hielten Schüler und Lehrer den gebotenen Abstand ein. Foto: A. Wiese
 

IGS Wedemark verabschiedet den 10. Jahrgang

Mellendorf. Mit einer bzw. sechs feierlichen Veranstaltungen wurde der 10. Jahrgang der IGS Wedemark verabschiedet. Aufgrund der Größe des Jahrgangs konnte die Veranstaltung nicht so wie sonst stattfinden. Also wurden kurzerhand, nachdem end-lich die Erlaubnis aus dem Kultusministerium kam, sechs einzelne Feiern geplant.
Schulleitung, Jahrgangsleitung, Stammgruppenleitung, Elternvertreter und Schülerver-tretungen fanden emotionale und feierliche Worte, um sich gegenseitig zu verabschie-den.
Das Schulleitungsteam Heike Schlimme-Graab und Annika Greif hielten in einer „Videokon-ferenz“ einen lockeren Dialog über die letzten Wochen und blickten dabei auf die Ent-wicklung des Jahrgangs zurück. Der Jahrgang ist seit 2014 kräftig gewachsen, so dass er bereits 2015 geteilt werden musst. So gab es dann zwei Forscher- und zwei Sport-gruppen. Der Jahrgang zog als 9. Jahrgang in die sogenannten „mobilen Einheiten“ und nach einigem Hin- und Her fühlte sich der Jahrgang dort sehr wohl.
Und dann kam Corona. Die Prüfungsvorbereitungen wurden unterbrochen, doch durch die technischen Möglichkeiten der Schule und der Lehrkräfte konnten alle Schülerinnen und Schüler gut auf ihren Abschluss vorbereitet werden. Der 10. Jahrgang war auch der erste, der wieder in die Schule kommen durfte. Intensive Prüfungsvorbereitung war nochmal angesagt und diese hat sich gelohnt. Am Ende sind etwa ¾ aller vergebenen Abschlüsse ein erweiterter Sekundarstufen I – Abschluss.
Einige Schülerinnen und Schüler wurden noch einmal besonders geehrt:
Carla Steinbrecher, 10.1; Finja Kummer, 10.1, Mitra Alisade, 10.5, Kasra Hamdi, 10.2; Hannah Eppert, 10.4; Svenja Lange, 10.3, Hanna Charbonnier, 10.4, Jette Langehennig, 10.5; Nazar Yakimchyk, 10.3, Alexander van Hoegen, 10.3; Marie Sadler, 10.4, Mateusz Miekiszewski, 10.5; Lutz Hemme, 10.2; Anton Bickel, 10.2.
Geehrt wurden sie für hervorragende Leistungen, wie z.B. einem Notenschnitt von 1,0, einem hervorragenden erweiterten Sekundarstufen I – Abschluss.
Inklusion an der IGS funktioniert in alle Richtungen, zunächst mit dem Bedarf an sonder-pädagogischer Unterstützung gestartet, haben mehrere Schülerinnen und Schüler nun den Realschulabschluss erreicht. Des Weiteren zeichnen sich die Schülerinnen und Schüler der IGS Wedemark insbesondere durch ihr soziales Engagement aus.
Dass das Konzept das richtige ist, hoben auch die Elternvertretungen in ihren Grußwor-ten hervor. Sie bedankten sich für intensive Begleitung, hohe Wertschätzung und konstruktiven Austausch, das fachliche und pädagogische Lehren an der IGS Wedemark sei durchgängig gewährleistet.
Christoph Schaare als Jahrgangsleitung gab seinen Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg: „Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden.“ (Pearl S. Buck) „Macht etwas, was euch jeden Tag Freude bereitet – ihr werdet es schließlich eine lange Zeit machen.“ In diesem Sinne war die IGS Wedemark mit ihren Lehrkräften ein guter Wegweiser. Viele Schülerinnen und Schüler bleiben der IGS treu und wechseln in den 11. Jahrgang, der aufgrund der vielen Anmeldungen sechszügig ist.
An der Abschlussfeier konnten keine externen Besucher teilnehmen, so dass der Bür-germeister der Gemeinde Wedemark Helge Zychlinski, der Schulelternrat der IGS We-demark und die beiden Schülersprecher Anastasia Kebernik und Per Bartels Grußworte per Video sendeten. Diese sind hochgeladen auf dem Instagram-Konto der IGS Wede-mark: @igswedemark.