Anstoß für Veränderungen geben

Mit diesen Kandidaten will die Wählergemeinschaft Pro Wedemark in den Gemeinderat: Lars Trzeziak (von links), Volker Dreessen, Margarethe Garland, Joop Deters, Irmtraud König, Christoph Chilla und Friedhelm Beimdiek. Es fehlt Heike Ristig. Foto: Privat

Wählergemeinschaft Pro Wedemark will in den Rat

Wedemark. „Machen, Umsetzen, Inspirieren“ – das ist die Maxime der neu gegründeten Wählergemeinschaft Pro Wedemark. „Die neue Legislaturperiode ist entscheidend für unsere Wedemark. Mit Authentizität und auf Augenhöhe möchte die WPW den Anstoß für eine grundlegende Veränderung geben und Menschen, Natur und Umwelt wieder mehr Beachtung schenken“, so Margarethe Garland, die für die WPW auf Listenplatz eins für den Gemeinderat kandidiert. Außerdem werben Christoph Chilla, Lars Trzeziak, Volker Dreessen, Joop Deters, Irmtraud König und Friedhelm Beimdiek sowie Heike Ristig um Wählerstimmen.
Auf der Homepage www.prowedemark.de können sich Interessierte informieren und gerne Kontakt aufnehmen. Was die Initatoren und Mitglieder der Wählergemeinschaft Pro Wedemark gerade richtig ärgert:  Die zum Protest gegen das Industriegebiet in Gailhof im Ort angebrachten gelben Kreuze wurden in zwei aufeinanderfolgenden Nächten, entlang der Celler Straße und zum Rundshorn, beschädigt oder sogar entwendet. Die Bürgerinitiative Gailhof und der Verein Bürger für eine lebenswerte Wedemark haben als Initiator beziehungsweise Eigentümer dieser Kreuze den Diebstahl bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
„Wir sind in erster Linie schockiert und auch traurig, dass wieder einmal nicht der Weg der Kommunikation, sondern des unüberlegten Handelns gegangen wurde. Da mittlerweile die enormen Ausmaße der ersten Halle auf dem Industriegelände zu erkennen sind, bekamen eigentlich die gelben Kreuze erst ihre richtige Wirkung - ohne viel erklären zu müssen",sagt Margarete Garland. Da in ihren Augen und der ihrer Mitstreiter in dem Verfahren, in Bezug auf den Umgang mit den Bürgern, Einiges als verbesserungswürdig erkannt wurde, hat nun dazu geführt, dass sich aus dem ursprünglichen Protest die “Wählergemeinschaft Pro Wedemark, WPW” gebildet hat, die zur kommenden Kommunalwahl antritt. Die WPW habe sich unter anderem vorgenommen, dass sich ein derart betrüblicher Vorgang der Bürgerbeteiligung wie in Gailhof geschehen, nicht mehr wiederholen dürfe. Der Mensch und die Natur sollten wieder in den Fokus der Gemeindeverwaltung rücken, so ihre Forderung.