Auch 2012 „Offene Gärten in der Wedemark"

Schöne Gärten gibt es Offene Gärten in der Wedemark zu entdecken. Foto: Archiv

Verschönerungsvereine suchen wieder interessierte Gartenbesitzer

Wedemark (awi). Die Aktion „Offene Gärten in der Wedemark" im vergangenen Jahr der Verschönerungsvereine Mellendorf und Bissendorf hat einen so durchschlagenden Erfolg gehabt, dass die beiden Vereine auch für 2012 einen solchen Flyer mit Terminen planen, die die Gartenbesitzer selbst bestimmen, und diese bitten, sich so schnell wie möglich, spätestens aber bis 20. Februar, zu melden. Das gilt auch für diejenigen, die im letzten Jahr dabei waren und dieses Jahr wieder mitmachen möchten. Denn Anfang April soll der neue Flyer „Offene Gärten" in der Wedemark verteilt werden. 25 Gärten waren 2011 an zwölf verschiedenen Tagen beteiligt: sieben aus Bissendorf, fünf aus Melendorf, vier aus Brelingen, je drei aus Elze und Gailhof und je einer aus Oegenbostel, Resse und Meitze, berichteten Fritz und Martina Schnehage und Ingrid Wordelmann vom Verschönerungsverein Mellendorf und Helmut Dohnke vom Verschönerungsverein Bissendorf. Einige Gärten galten schnell als Geheimtipp unter den Gartenfreunden, den sie sich untereinander weitergaben, so zum Beispiel der Garten von Edda Frantz zwischen Bissendorf und Scherenbostel. Anmelden und sagen, an welchen Terminen sie öffnen möchten, können sich Gartenbesitzer bei Martina Schnehage, Telefon (0 51 30) 16 78, E-Mail info@bvv-mellendorf.de oder bei Helmut Dohnke, Telefon (0 51 30) 62 68, E-Mail kontakt@vnv-bissendorf.de. Der Flyer ist wieder in einer Auflage von 2500 Exemplaren geplant. Im vergangenen Jahr hatte Eike Bänsch mit seiiner Black Birk Creative Solution aus Elze dem Verein das Layout des Flyers komplett gesponsert. Die Druckkosten teilten die beiden Vereine unter sich aus. Obwohl das Projekt federführend von den beiden Verschönerungsvereinen aus Mellendorf und Bissendorf durchgeführt wird, sind ausdrücklich Gartenbesitzer aus der gesamten Wedemark aufgerufen, sich zu beteiligen. „Es haben sich ganz viele und tolle Gespräche ergeben", schwärmt Martina Schnehage, die ihren Garten bereits seit zehn Jahren regelmäßig für Besucher öffnen. Schäden seien ihr noch nie gemeldet worden und sie habe viele persönlche Beziehungen auf diese Weise knüpfen können. Sie ist sich sicher: „Das ist eine ganz besondere Sorte Mäuse, die solche Gärten haben und sie öffnen beziehungsweise sich andere Gärten ansehen. Die verstehen sich alle untereinander." Und Helmut Dohnke betont noch einmal: „Das muss kein Garten sein, der bei Schöner wohnen prämiert wurde. Hier zählen ganz andere Aspekte."