Auf den richtigen Hahn setzen

Diana Hohmann und ihr Sohn siebenjähriger Enno nahmen am ersten Mai am Hahnenwettkrähen in Wiechendorf teil. Foto: L. Irrgang

Traditionsveranstaltung am 01.Mai lockte Hahnenfreunde

Wiechendorf (ig). Bei der Wiechendorfer Traditionsveranstaltung Nummer eins am 1. Mai handelt es sich um das bekannte Hahnenwettkrähen der Rassegeflügelzuchtvereinigung Wedemark. Die Organisatoren hatten neben dem Wettbewerb für die Besucher ein buntes Rahmenprogramm für Alt und Jung zusammengestellt. Auf dem Hof Schnehage in Wiechendorf war so für das leibliche Wohl gesorgt, für die Kinder standen Hüpfburg und Kinderkarussell bereit und auf einer Treckerfahrt konnte die in der Umgebung gelegene Natur aus der Nähe bestaunt werden. Aber auch geführtes Reiten, Streichelwiese und eine Puppentheaterbühne sorgten für Begeisterung zwischen den beiden Wettbewerbsläufen. Hierbei ging es darum, auf genau den Hahn zu setzen, der später in einer bestimmten Zeitspanne am Häufigsten kräht. In den ersten dreißig Minuten setzen Züchter (jedoch nicht auf die eigenen Tiere) und Besucher. Mehr als zwanzig Teilnehmer saßen später vor den Hähnen und zählten die einzelnen „Kräher“ der Tiere. „Es kann sein, dass ein Hahn auch mal gar nicht kräht“, so der Vereinsvorsitzende Jürgen Brunngräber, „es kann aber auch sein, dass er bis zu hundert Mal kräht.“ Im weiteren Verlauf des Wettbewerbs fand später auch noch ein Durchgang für die zahlreichen Kinder auf der Veranstaltung am ersten Mai auf dem Hof Schnehage statt. Sieger wurde ein Hahn der Rasse Antwerpener Bartzwerg, der Hahn krähte 93 Mal. Beim Kinderwettbewerb gab es später nur Gewinner, denn alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Pokal überreicht.