Auf der Einbahnstraße durch das Weihnachtsdorf

Jeweils drei hölzerne Marktstände durfte die Kirchengemeinde an zwei Adventssonntagen auf dem Pfarrhof in Brelingen aufbauen. Foto: Friedrich Bernstorf

Marktersatz kommt in Brelingen bei Besuchern und Verkäufern gut an

Brelingen. Das Brelinger Weihnachtsdorf, ein kleiner Ersatz für den ausgefallenen Weihnachtsmarkt, ist an den beiden vergangenen Adventssonntagen bei Besuchern wie bei den Verkäufern gut angekommen. In Abstimmung mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Wedemark durften jeweils drei Marktbuden an den beiden Sonntagen auf dem Pfarrhof öffnen.
„Ich fühlte mich ein wenig an unseren allerersten Weihnachtsmarkt erinnert, den wir 1983 an der Kirche veranstaltet haben“, blickte Organisatorin Marion Bernstorf weit zurück. Damals wagte sie mit ihrem Team des Brelinger Kindergartens mit drei hölzernen Marktbuden den ersten Weihnachtsmarkt in der Wedemark überhaupt. Kaffeestube, Grillstand, Glühwein und ein Bäcker gehörten damals auch noch dazu. Auf die Verzehrstände musste diesmal wegen der Corona-Auflagen jedoch verzichtet werden.
Die Besucher des Weihnachtsdorfes fanden Gelegenheit, kleine Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Holz- und Textilarbeiten, Keramik aus eigener Herstellung, Schmiedearbeiten sowie ein Bücherflohmarkt sorgten für ein abwechslungsreiches Angebot. Die Besucher konnten auf einer Einbahnstraße durch das kleine Weihnachtsdorf gehen, mussten Mund- und Nasenschutz tragen und Abstand halten. „Das hat alles ausnahmslos gut geklappt“, freute sich Marion Bernstorf, die bei der Durchführung von mehreren Kirchenvorstandsmitgliedern unterstützt wurde. Sie hofft, dass im nächsten Jahr wieder der richtige Weihnachtsmarkt der Kirchengemeinde Brelingen am ersten Adventssonntag stattfinden kann, zu dem dann wieder etwa 40 Stände und Aktivitäten an der Kirche erwartet werden.