Balz und Hallmann bei Firma W & S

Firmenbesichtigung bei W&S Wassertechnik: (v.l. Geschäftsführer Wilhelm Depping, Europaabgeordneter Burkhard Balz, Rudi Ringe, Karen Drews, CDU-Bürgermeisterkandidat Dirk Hallmann und die Landtagsabgeordnete und Gemeindeverbandsvorsitzende Editha Lorberg. Foto: A. Wiese

Wasseraufbereitung ist ein wichtiges Thema für Krisengebiete

Mellendorf (awi). Einen gemeinsamen Wahltermin für Europawahl und Bürgermeisterwahl in der Wedemark gibt es zwar nicht – der Bürgermeister wird bereits am 9. Februar gewählt, das Europaparlament erst am 25. Mai – doch zusammen unterwegs sind die beiden Kandidaten punktuell trotzdem. Am Freitagnachmittag besuchte der CDU-Europaabgeordnete, Burkhard Balz zusammen mit Bürgermeisterkandidat Dirk Hallmann und einer Delegation des Gemeindeverbandes die Firma W&S Wassertechnik in Mellendorf. Dieser Besuch stand unter dem Motto „Wasser ist LEBENswichtig“. Dabei ging es unter anderem um Projekte, die die EU im Bezug auf Wassergewinnung und -aufbereitung in Krisengebieten unterstützt. Das Mellendorfer Unternehmen arbeitet seit vielen Jahren an der Aufbereitung von Wasser und der Sicherstellung eines umweltgerechten Kreislaufs und kennt die ständig wechselnden Aufgabenstellungen. Die Umsetzung wirtschaftlicher Verfahren setzt Fachkenntnis, Beachtung der gesetzlichen Verordnungen und langjährige Erfahrung voraus.
Die Leistungspalette von W&S reicht von Planung und Beratung über CAD-Konstruktion und Visualisierung, Anlagenbau und -sanierung bis zu Fertigung und Montage, Wartung und Service. Geschäftsführer Wilhelm Depping erläuterte seinen Gästen in Kurzform Verfahren der Wasseraufbereitung durch Enteisung und Entmanganung, Entsäuerung, Adsorption, Flockung, Filtration, Membranverfahren, Enthärtung oder auch Desinfektion. Eindrucksvoll belegte er Dirk Hallmann, Burkhard Balz, Editha Lorberg und Rudi Ringe und Karen Drews, welchen Stellenwert die Wasseraufbereitung zum Beispiel in Bangladesh hat. Dort sterben die Menschen in Massen an Arsenvergiftung. „Mit unseren Verfahren, wie sie bereits stellenweise eingesetzt werden, könnte die Regierung das verhindern und es wäre auch bezahlbar, aber ein Menschenleben ist dort einfach nichts wert!“