Basteln mit Kindern kommt gut an

Der zwölfjährige Christoph wird beim Bau des Nistkastens von Jürgen Benk unterstützt. Foto: B. Stache

In der Pfarrscheune Elze entstehen Nistkästen und allerlei Osterdekorationen

Elze (st). Das Team „Kirche mit Kindern“ und der „Freundeskreis Pfarrscheune“ hatten am Sonntagnachmittag zum gemeinsamen Basteln in die Pfarrscheune Elze eingeladen. Die Devise des Pfarrscheunenaktionstags lautete: mit Kindern, Familien, Alt und Jung Nistkästen, Schmetterlingskästen und Insektenraketen bauen sowie Osterdekoration gestalten und mit allen Sinnen den Frühling erleben. Die eher winterlichen Temperaturen taten der guten Laune aller Beteiligten keinen Abbruch. Der zwölfjährige Christoph hatte seine Freude am Bau eines Nistkastens – er wurde dabei von Freundeskreis-Mitglied Jürgen Benk unterstützt. Gleich nebenan bastelten andere Kinder gemeinsam mit ihren Eltern Eierbecher, Serviettenhalter und Holzhasen. „Alles für Ostern“, erklärte Kai Grundmann, Leiter der Gruppe „Kirche mit Kindern“ der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Elze-Bennemühlen. „Wir treffen uns alle zwei Monate an Sonnabenden von 9.30 bis 12 Uhr in der Kirche zum Frühstücken, Basteln, Singen und Vorlesen von Bibelgeschichten.“ Die Treffen sind für Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren – das nächste Mal am Sonnabend, 25. Mai. Mitglieder des Freundeskreises Pfarrscheune, darunter Klaus Breitkopf und Sprecher Carsten Kiegeland, nutzten am Sonntag die Gelegenheit, den Gästen die im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossenen Arbeiten in und an der Pfarrscheune zu zeigen. Dazu gehören die neue, behindertengerechte Toilettenanlage sowie der tiefergelegte Bereich zwischen den beiden Scheunengängen. Es wurde auch in die Elektrik investiert und an der Giebelseite vier Scheunentüren erneuert. Der mittlere Scheunengang soll noch in diesem Jahr barrierefrei ausgebaut werden. „Dazu warten wir noch auf öffentliche Fördermittel“, erläuterte Carsten Kiegeland. „Seit Sonnabend ist der Eichenwald hinter der Pfarrscheune auch wieder geöffnet“, berichtete er. Der etwa 6000 Quadratmeter große Eichenwald mit seinem zirka 150 Jahre alten Baumbestand gilt als einmalig in der Region Hannover.