Benefizkonzert für die Kirchenrenovierung

Pianist Klaus Donath (links) und Kammersängerin Helen Donath freuen sich mit Franz Rainer Enste auf das Benefizkonzert am Samstag, 20. September, um 20 Uhr in der Brelinger St.-Martini-Kirche. Foto: B. Stache

Orgelbauverein St. Martini Brelingen hofft mit Puccini auf großen Zuspruch

Brelingen (st). Wenn am Samstag, 20. September, um 20 Uhr die Wedemärker Kammersängerin Helen Donath und ihr Ehemann Klaus (Klavier) in der St.-Martini-Kirche Brelingen auftreten, werden sie dies in Begleitung des bekannten italienischen Komponisten Giacomo Puccini (1858 – 1924) tun. In dessen Rolle schlüpft an diesem Abend für das Benefizkonzert „Giacomo Puccini – Leben und Werk“ zugunsten der Kirchenrenovierung von St. Martini der Brelinger Franz Rainer Enste. „Das macht die Sache persönlicher und verständlicher. So wird alles greifbarer“, erklärte er anlässlich eines gemeinsamen Pressegesprächs mit Helen und Klaus Donath, zu dem Harald Platte vom Orgelbauverein eingeladen hatte. Der Brelinger Verein veranstaltet dieses Konzert für die Kirchengemeinde. Die Einnahmen aus dem Benefizkonzert sollen der Renovierung der Kirche zugute kommen. Vor drei Jahren war mit Innenarbeiten begonnen worden, die sich als sehr aufwändig herausstellten, berichtete Platte. Nun sei neues Geld erforderlich, um die zweite Stufe der Renovierungsarbeiten einleiten zu können. Dazu gehören der Treppenaufgang, Wände, Decken und Orgel der 1849 eingeweihten Kirche, hieß es. „Wir verstehen diese Kirche als ein Kleinod innerhalb der Wedemark“, führte Franz Rainer Enste aus und stellte dabei das Benefizkonzert unter das Motto: „Drei Brelinger machen etwas für Brelingen oder auch drei Wedemärker machen etwas für die Wedemark“. Helen Donath vertraut dabei auf die Spendenbereitschaft der Konzertbesucher am 20. September. Um in seiner Rolle als Puccini authentisch auftreten zu können, hat sich Enste lange und gründlich vorbereitet. „Um Puccini nachzuspüren und in sein Lebensumfeld einzusteigen, bin ich vor drei Wochen in seinem Geburtsort Lucca und seinem Wohnhaus in Torre del Lago gewesen“. Dazu gehörten auch die zehnjährige Lektüre von Fachliteratur und ein Besuch der Puccini Festspiele am Lago di Massaciùccoli in der Toskana. „Das war sehr erkenntnisreich, um die Persönlichkeit Puccinis an dem Konzertabend überzubringen“, erklärte Enste. Und auch Helen Donath, gebürtige Texanerin, hat eine ganz besondere Beziehung zu Puccini. „Als ich mit 21 Jahren nach Deutschland kam, habe ich in Köln die Puccini-Arie ´Tu che di gel sei cint` der Liu aus Turandot vorgesungen“, erinnert sie sich. Karten für das Benefizkonzert am Samstag, 20. September, um 20 Uhr gibt es für 25 Euro (nummerierte Plätze), 18 Euro und ermäßigt (12 Euro) für Studenten und Jugendliche im Vorverkauf (1 Euro Gebühr) bei der Buchhandlung Hirschheydt in Mellendorf, Bücher am Markt in Bissendorf sowie im Freitagsbüro der Brelinger Mitte (9 bis 13 Uhr).