Benefizkonzert sorgt für volles Forum

Maximilian Wetzlar als Sänger mit einer klasse Interpretation von AC/DC und seiner Band Taub. Foto: E. Rodenbostel
 
Franziska Frome bedankt sich bei dem eloquenten Moderatorenduo Josua Masser und Per Bartels. Foto: E. Rodenbostel

Hochachtung für viel eigene Kompositionen und Texte

Mellendorf (er). Das in diesem Jahr stattfindende fünfte Benefizkonzert wurde von der IGS Wedemark veranstaltet und zum zweiten Mal wortgewandt und unterhaltsam von Per Bartels und Josua Masser moderiert. Wieder wurde es von den Schülern des Campus W organisiert und durchgeführt. In diesem Jahr stand es unter dem Motto „Music for Solidaritiy“. Eingesammelte Spenden sollten einerseits die musikalische Erziehung für alle ermöglichen und andererseits wird damit im Mehrgenerationenhaus der Verein „EinzigArtig“ unterstützt, der von dem zuständigen Mitarbeiter Simon Stucki kurz vorgestellte wurde. Dabei werden LGBT*IQ Jugendliche unterstützt, die Hilfe beim Coming Out oder in Krisensituationen haben. Jeden dritten Freitag im Monat können sie sich von 16 bis 18.00 Uhr beraten lassen. Die ausgesandten Spendenengelchen waren sehr aktiv und somit konnte ein Betrag von 1015 Euro gesammelt werden.
Das Konzert teilte sich in zwei Teile, in diesem Jahr begann die Musikklasse 8.1 unter der Leitung von Dominic Kleine-Borgmann mit großer Besetzung. Alle Schüler spielten ein Instrument, drei von ihnen sangen. Sehr souverän wurden die Anfangsschwierigkeiten der Technik, wie ein ausgefallenes Mikrofon gemeistert und die Aufführung mit großem Applaus beendet. Die zweite Darbietung war eine Zaubernummer, die von den Zauberern Klaas und Immanuel aus der 5.4 gelungen dargeboten wurden. Farben erschienen oder verschwanden im Malbuch und auch der Zauberstab wurde wie durch „Geisterhand“ wieder gerade. Der Chor der 5.4 unter der Leitung von Dorothea Prill sang einige Lieder und blieb einfach auf der Bühne, um zusammen mit dem Abi Chor „California Dreaming“ unter der Leitung von Franziska Frome zu singen.
Die TikTok Tänzerinnen Ragda, Lara und Liora aus der 6.3 schlossen im Programm an und boten kurze Tanzsequenzen synchron dar. Anschließend aktivierte Maximilian Wetzlar, Sänger der Gruppe Taub, eindrucksvoll, mit krassen Schritten und kabellos das Publikum durch Klänge von AC/DC.
Nach der durch technische Schwierigkeiten etwas verlängerten Pause, die von beiden Moderatoren sehr gut zur Unterhaltung des Publikums genutzt wurde, begannen die 6.1 und 6.4 unter der Leitung von Dorothea Prill mit einer Teil-Aufführung, die Appetit machte auf die Gesamtshow vom „Projekt Harry Potter“ im Juni diesen Jahres. Pia Wendel und Charlotte Möhring sangen ausdrucksstark selbst komponierte und getextete Stücke und begleiteten sich dazu am Klavier. Eine Einlage des Moderators Josua folgte, in dem er ein Klavierstück spielte und dazu für seine Freundin sang. Alles hatte er in nur zwei Monaten mit Dorothea Prill in deren Freizeit einstudiert, dafür bedankte er sich bei den Danksagungen ausdrücklich. Es folgte eine wunderbar dargebotene Tanzchoreographie von 3 jungen Mädchen mit Spitzentanz und Jette Brandes, Greta Lil Nötzel und Lara Sophie Rifai spielten gefühlvoll den „Waltz No.2“ von Dmitri Shostakovich auf Klavier, Geige und Kontrabass.
Larissa Röver zeigte am Klavier sehr gekonnt ein eigenes Stück und Sängerin Lynne Osterloh gab dem Text die schöne Stimme. Die Danksagungen kommen bei dem Benefizkonzert traditionell vor dem letzten Stück und waren sehr ausführlich an alle gerichtet, die für den Ort und die Organisation des Konzerts verantwortlich waren. Von den Hausmeistern, über die Gemeinde, die Lehrer, die Technik-AG, dem Sekretariat, den Müttern und Spendern des Buffets und allen Geldspendern für den guten Zweck. Die Gruppe „StarkStrom“ schloss das Konzert mit rockigem Sound dreier selbstkomponierter Stücke und begeisterte vor allem die Schüler vor der Bühne alles zu geben.
Unglaublich, dass alles Schüler sind, die den Abend gestalteten und dass so viel Musik aus den Instrumenten kommen kann. Ein buntes Programm zeigte die Vielfalt der Künste und die super Entwicklung gegenüber dem letzten Jahr. Mit großem Applaus endete der gelungene Abend.