Besondere Anerkennung für Sammlungen

Bernd Keitel (v. l.), Major Jan König, Martin Schönhoff, Dieter Klempel, Hartmut Pflüger, Karlheinz Markert, Wilhelm Balke und Ottmar Strehler anlässlich der Ehrungen durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Hellendorf. Foto: B. Stache

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ehrt Hellendorf

Hellendorf (st). Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement beim Einsammeln von Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wurden sowohl der Ort Hellendorf als auch zahlreiche Helfer besonders ausgezeichnet. In einer kleinen Feierstunde am Montagnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus nahm Ortsbürgermeister Hartmut Pflüger die Anerkennungsplakette in Gold für 50 Jahre Hellendorfer Spendenbereitschaft entgegen. Er dankte allen Hellendorfer Bürgerinnen und Bürgern für ihr jahrelanges Engagement bei den Haus- und Straßensammlungen im Rahmen des Volkstrauertages. „Ich wünsche mir, dass die Spendenbereitschaft auch zukünftig anhält“, formulierte der Ortsbürgermeister seine Hoffnung. Pflüger engagiert sich seit 20 Jahren auch persönlich bei den Sammlungen des Volksbundes und erhielt hierfür die Weißgoldene Ehrennadel. Die Anerkennungsplakette in Silber gab es für die Hellendorfer Patenkompanie, die 3./Feldjägerregiment 2 aus Hannover. Deren Kompaniechef Major Jan König übernahm im Beisein des Kompaniefeldwebels Sascha Karau die Auszeichnung für 30-jährige Sammelunterstützung. Mit der Weißgoldenen Ehrennadel wurden auch Stabsfeldwebel a.D. Joachim Schmidtke, Wilhelm Balke und Karlheinz Markert, zugleich Sammlungsbeauftragter für den Volksbund, ausgezeichnet. Die Silberne Ehrennadel erhielten Dieter Klempel und Martin Schönhoff, die seit 10 Jahren die Sammlungen aktiv unterstützen. Bernd Keitel, Vorstandsmitglied des Kreisverband Hannover-Land des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, und Ottmar Strehler, Geschäftsführer des Bezirksverbandes Hannover, nahmen die Ehrungen vor. „Es ist außergewöhnlich, dass so lange und kontinuierlich gesammelt wird wie hier in Hellendorf, erklärte Strehler. Er unterstrich – wie auch Bernd Keitel – in seiner Ansprache die Bedeutung der Arbeit des Volksbundes. Als Beispiel nannte er die Umbettung von zirka 37.000 Gebeinen im Jahr 2013. „Kriegsgräberpflege ist ein Thema, das uns noch lange beschäftigt.“ Der Volksbund wurde 1954 von der Bundesregierung mit der Aufgabe betraut, die deutschen Soldatengräber im Ausland zu suchen, zu sichern und zu pflegen. Er arbeitet heute unter dem Motto „Erinnern für die Zukunft – Arbeit für den Frieden“. Geschäftsführer Strehler gab noch den Hinweis auf die besondere Ausstellung des Volksbundes „14/18 - mitten in Europa“, die im Internet unter „www.volksbund.de/niedersachsen“ abrufbar ist.