Besuch beim Tennisclub Resse

Die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Antje Kaufmann von links, Alterspräsident Dieter Kreuser, erster Vorsitzender Matthias Geppert, Bürgermeister Helge Zychlinski, Sportwart Herren Jörn Bucksch, Ortsbürgermeister Jochen Pardey, Jugendwartin Susanne Morgenroth und Leiter Team Bauplanung Holger Zorn bei der Besichtigung der Tennisanlagen in Resse. Foto: E. Rodenbostel

Bürgermeister informiert sich über Wohngebiet und Platzanlage

Resse (er). Diesmal war zur Begleitung des Bürgermeisters auf seiner Sommertour Holger Zorn , der Leiter des Team Bauplanung und Bauaufsicht mitgekommen. Zunächst wurde bei gemeinsamen Kaffeetrinken und leckerem Kuchen über die Vereinsstruktur des Tennisclub Resse e.V. gesprochen. Nach den Hochzeiten vor einigen Jahren mit etwa 220 Mitgliedern, gibt es im Resser Tennisclub heute immer noch 150 Mitglieder, die sich sehr engagiert einbringen. Es sind etwa 50 Jugendliche bis 18 Jahre und auch über 61 sind über 60 Mitglieder gemeldet. Von 19 bis 40 Jahren spielen nur 14 Personen, das ist dem Arbeitsleben geschuldet. Bei den 30 bis 60jährigen sind es 30 Spieler. Die meisten Mitglieder spielen aktiv im Punktspielbetrieb. In der letzten Saison konnten 13 Mannschaften gemeldet werden.
Die Anlage in Resse verfügt über sechs Außenplätze wobei die Pflege der Plätze und der gesamten Anlage von den Vereinsmitgliedern in Eigenregie übernommen wird. Dazu diente die Regelung für nicht geleistete Arbeitsstunden „Strafgelder“ zu zahlen. „Nachdem ich die Strafgelder verdreifacht habe, gab es keine Ausfälle mehr“, berichtet der Alterspräsident Dieter Kreuser zufrieden. Auch Gäste, die nach Resse kommen, loben die gute Qualität der Anlage und des seit 1970 bestehenden Vereinsheims. Dort sind reihum Vereinsmitglieder für die Versorgung der Spieler eingeteilt.
Schon Kinder ab der dritten Klasse werden mit dem Tennissport bekannt gemacht und bleiben dann manchmal im Verein. Dazu geht die Trainerin der Jugend Susanne Morgenroth in die Grundschulen und lädt interessierte Kinder zu einem kostenfreien Schnupperkurs ein. Jugendarbeit wird im Tennisclub sehr ernst genommen und gesondert finanziell unterstützt. Besonders freut sich der Verein über die Integration von drei Flüchtlingskindern. Dazu gab es von Bürgermeister Helge Zychlinski noch Tipps, sich von der Gemeinde über das „Bildungs- und Teilhabe Paket“ finanzielle Unterstützung zu holen. Dies isst bei Vereinsbeiträgen oder Hilfsmitteln möglich.
Das Thema Bauen in der Nähe des Tennisplatzes wurde kurz angeschnitten. Die bestehenden Häuser haben wohl Bestandsschutz, wenngleich der Wochenendcharakter der gebauten Häuser nicht immer zu erkennen ist. Die Gemeinde ist bemüht, mit den zuständigen Stellen die Rechtslage zur Zufriedenheit der Bewohner zu klären. „Die Standortsicherheit der Tennisplatzanlagen steht nicht zur Frage, sie ist gegeben“, sicherte der Bürgermeister zu.