Bingo – das hat wieder prima geklappt!

Anna Hemme in der Grundschule Brelingen. Foto: M. Pleuß
 
Lion Dietrich im Gabelstabler bei der Arbeit. Foto: M. Pleuß

Über hundert Schüler des Gymnasiums waren im Praktikum

Wedemark (mp). Gabelstapler fahren, fiktive Logos kreieren, den Bürgermeister der Wedemark treffen – all das und noch viel mehr kann man, wenn man Im Rahmen des zweiwöchigen Betriebspraktikums der zehnten Klassen des Gymnasium Mellendorf eingebunden ist. Die Schüler hatten die Chance, erste Erfahrungen für das spätere Berufsleben zu sammeln. Mareike Pleuß hatte die Möglichkeit, bei der Redaktion des Wedemark ECHO, Einblicke in den Beruf eines Journalisten zu bekommen. Ihre Aufgabe war es unter anderem, diesen Artikel zu verfassen. Um den Bericht zu schreiben, besuchte sie mehrere Schüler in unterschiedlichen Berufen, um Informationen über deren Praktika zu sammeln und hängte sich zu diesem Zweck einfach an ihren Lehrer Jürgen Lenz an, der die Schüler im Rahmen der Praktikumsbetreuung ebenfalls besuchte. Zunächst ging es zu Lion Dietrich auf den Industriehof Scherenbostel, einem Anbieter für Landmaschinenteile in Europa. Dort musste Lion im Lager mit anfassen und durfte Gabelstapler fahren. Die Arbeit im Lager ist körperlich sehr anstrengend, meinte er. Trotzdem könnte er sich vorstellen auch im späteren Beruf mal etwas in dieser Richtung zu machen. Eine ganz andere Praktikumsstelle hatte sich Nora Schneider ausgesucht. Sie war bei der Werbeagentur Baensch.Marking GmbH. Sie war gerade gerade dabei, ihre Auto-Skizzen, die sie auf Papier angefertigt hatte, auf den Computer zu übertragen. Ihre Aufgabe war es, im Verlauf des Praktikums ein Logo für eine fiktive Firma zu erstellen. Nora machte insbesondere die Arbeit mit dem Computer Spaß und sie hatte das Gefühl, während der zwei Wochen, viel Neues über diesen Beruf gelernt zu haben. Marcel Schneider war in Langenhagen bei der Firma Werthenbach GmbH und Co. KG, ein Betrieb, der Autoteile verkauft. Besonders gut gefiel ihm, dass er in unterschiedliche Berufsfelder innerhalb des Betriebes hineinschnuppern durfte. Zum Beispiel hat er für zwei Tage im Lager mitgearbeitet. Das fand er zwar interessant, es sprach ihn aber nicht so sehr an, dass er sich vorstellen könnte, dort später einmal zu arbeiten. Auch hatte Marcel die Möglichkeit, hinter der Verkaufstheke zu stehen und Kunden zu bedienen.
Anna Hemme absolvierte ihr Praktikum in der Grundschule Brelingen, da ihr besonders die Arbeit mit Kindern viel Spaß macht. Die Hauptaufgabe für sie bestand darin, die Lehrer zu unterstützen. Sie half den Schülern bei Aufgaben. Nachdem die Schule vorbei war, ging Anna am Nachmittag in den Hort, um dort weitere Einblicke in die soziale Arbeit zu bekommen. Als letztes traf Mareike Vanessa Szymik, die in der Elzer Grundschule ihr Praktikum ableistete. Auch sie arbeitet gerne mit Kindern und es war ihr wichtig einen Einblick in den Lehrerberuf zu bekommen. Sehr gut gefiel Vanessa, dass sie den Unterricht mitgestalten durfte. Mareike selbst bekam bei ihrem Praktikum beim ECHO viele Einblicke in den Beruf eines Journalisten. Sie weiß jetzt, wieviele Schritte nötig sind, bis der Leser das fertige Produkt in den Händen hält. Mareike hat auch alleine Termine wahrgenommen, hinterher die Artikel verfasst und viele Kurz und Vereinsmeldungen im Redaktionssystem erfasst und bearbeitet. Die eigenständige Arbeit gefiel ihr sehr gut. Auch hat sie gelernt, wie man Zeitungsseiten layoutet und sie abschließend bearbeitet, bis sie druckfertig sind. Mareike hat sehr viele verschiedene Einblicke in die Wedemark bekommen und durfte bei vielen Veranstaltungen mit dabei sein. Zum Beispiel hat sie den Bürgermeister getroffen, war dabei als die Kunstausstellung des Gymnasium Mellendorf erröffnet wurde, ist zu einer Versammlung des Lion Club mitgekommen und hat das Polizeilandesorchester miterlebt. Eine Gesamtbilanz des Praktikums muss von allen Schülern und ihren Lehrern später in der Schule gezogen werden, aber Mareike hatte den Eindruck, dass die Schüler, die sie ausgewählt hatte, mit der Wahl ihres Praktikumsplatzes und dem, was sie da an Eindrücken und Erfahrungen gewinnen konnten, sehr zufrieden waren.