Bis zum Jahresende verschwunden

Fachbereichsleiter Kay Petersen (v. l.), Thomas Bank von der Firma invipro, Thomas Lüdeke von der Firma Lüdeke und Sebastian Mattheus vom Generalunternehmer Alpinebau stellen die Pläne für den Rückbau des alten Schulzenrums vor. Foto: A. Wiese

Zeitplan und Ablauf für den Rückbau des alten Schulzentrums vorgestellt

Mellendorf (awi). Das alte Schulzentrum ist geräumt, der neue Campus W bezogen, der Rückbau des alten Schulzentrums beginnt. Die erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf, FachbereichsleiterBau Kay Petersen, Sebastian
Mattheus vom Generalbauunternehmer Alpinebau und Thomas Lüdeke und Thomas Bank von den Firmen Lüdeke und invipro, die den Rückbau abwickeln stellten am Donnerstag Ablauf und Zeitplan des Projekts vor.
Seit zwei Wochen sei die Firma Lüdeke bereits im Altbau im Einsatz und bereite den Abbruch vor, so Petersen. Natürlich solle alles so vonstatten gehen, dass möglichst wenig Lärm, Staub und Verkehrsbelastung für die benachbarten Schüler und Lehrer sowie Anlieger entsteht. Daher fahren die Lastwagen Container nur bis 7 Uhr und ab 16 Uhr an beziehungsweise ab. Zum Glück sei dadurch, dass der Beton vor Ort gebrochen werde, der LKW-Bedarf nur gering. In Containern abtransportiert werden nur die belasteten Materialien wie Dämmstoffe und Elektroschrott. Der Rest wird vor Ort zerkleinert, recycled und damit die riesigen Kellergewölbe verfüllt. Die Arbeiter kämpfen sich in den nächsten sechs bis sieben Wochen durch den alten Haupteingang in Richtung Agora vor und entkernen zunächst das ganze Gebäude von innen heraus. Dadurch dass die Außenwände lange stehen bleiben, dringend möglichst wenig Lärm und Staub nach außen. In der Woche müssen die Fluchtwege für die Schüler offen bleiben, an den Wochenende werden die Wege zwischen altem und neuem Gebäude allerdings gesperrt, voraussichtlich ab Mitte Oktober jeden Sonnabend, erklärten die Organisatoren des Abbruchs. Nach insgesamt drei Monaten soll der Rückbau beendet sein. Zuletzt wird nur noch ein großer Betonberg überbleiben, der nach und nach in den Kellern verschwindet. Ende Dezember soll vom alten Schulzentrum nichts mehr übrig sein. Je nachdem, wie hart der Winter wird, so schnell gehen dann die Pflasterarbeiten für den Fritz-Sennheiser-Platz voran. Spätestens im Frühjahr ist dann alles komplett.