Böhnke weist Vermutung der Polizei zurück

„Kein Zusammenhang zwischen 50-Jahr-Feier und Zerstörung“

Brelingen (awi). Zurückgewiesen hat der Vorsitzende ds 1. FC Brelingen, Sascha Böhnke, Vermutungen der Polizei, die Sachbeschädigungen in Brelingen am Wochenende (das ECHO berichtete) könnten möglicherweise in Zusammenhang mit der 50-Jahr-Feier des 1. FC Brelingen stehen. „Zeitgleich wurde berichtet, dass drei jugendliche Straftäter in der Wedemark gefasst wurden. Anstatt hier gegebenenfalls einen Zusammenhang zu vermuten, brachte die Polizei diese
Straftaten mit der 50 Jahr Feier in Zusammenhang. Dies weist der 1. FC
Brelingen mit Nachdruck von sich. Wie soll auch eine Feier eine
Sachbeschädigung ausüben?", ärgert sich Böhnke. Die Polizei rücke so durch eine unüberlegte Ausdrucksweise eine Jubiläumsfeier, die viele hundert Zuschauer begeisterte, in ein absolut falsches Licht. Die Feierlichkeiten hätten bis 22 Uhr gedauert. Danach seien vereinzelte Helfer bis Mitternacht und nicht bis 3.45 Uhr am Platz gewesen, die die Aufräum- und Umbauarbeiten für den nächsten Tag durchgeführt hätten. Auch er selbst sei unter diesen Personen gewesen, so Böhnke, und von denen habe niemand randaliert. Gegebenenfalls könnten sich die Randalierer vielleicht am Nachmittag auf der Feier befunden haben,habe es im Ort noch eine große gegebenGeburtstagsfeier, die Vorbereitungen zum Pfingstgottesdienst mit
Posaunenchor liefen, und einige Grillpartys seien in den Vorgärten zu
beobachten gewesen. „Werden diese jetzt auch unter Generalverdacht gestellt? Nein, es handelt sich immer um Personen die handeln, unabhängig, wo sie sich vorher aufgehalten haben. Feierlichkeiten grunsätzlich hier verantwortlich zu machen, sollte unterlassen werden", meint der Vereinsvorsitzende und fügt hinzu: „Ich bitte die Polzei, in Zukunft solche Aussagen mit Bedacht zu wählen und
nicht die Arbeit vieler ehrenamtlicher Helfer zu zerstören, die sich
noch rechtfertigen müssen, ob oder ob nicht bereits im Vorfeld Aggressionen auf der Jubiläumsfeier zu erkennen gewesen sein. Die Antwortet lautet „nein". Der Ausklang fand bei guter Musik und einem spontanen Kick zwischen Vorstand, Spartenleitung Fußball, Übungsleiter und 15 Kindern im Alter bis elf Jahren statt.