Brandt und Wiebke holen das Optimum

Eingerahmt von ihren Klassenlehrern Martin Märker (l.) und Gisela Kunte (r.) endet für diese 40 Schülerinnen und Schüler ihre Zeit an der Konrad-Adenauer-Schule. Viele von ihnen fangen eine Berufsausbildung an, andere haben sich auf einer weiterführenden Schule angemeldet. Foto: S. Birkner

Konrad-Adenauer-Schule verabschiedet 40 Zehntklässler

Mellendorf (sb). Mit einer feierlichen Zeremonie hat die Konrad-Adenauer-Schule am Freitag ihre diesjährigen Abgänger verabschiedet. Ingesamt 40 Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang zehn erhielten in der Mellendorfer Grundschulaula ihr Abschlusszeugnis. Wie Direktor Wilfried Osing betonte, habe die Vielzahl der Abgänger bereits einen Ausbildungsplatz sicher oder sei an einer weiterführenden Schule angemeldet. Mit Lars Brandt (Notendurchschnitt 1,9) und Kevin Wiebke (2,0) vollbrachten zwei Schüler das Kunststück, einen erweiterten Realschulabschluss zu holen. Von den anderen Zehntklässlern erreichten 20 einen Real- und 18 einen Hauptschulabschluss.
Osing bezeichnete das Verlassen der Konrad-Adenauer-Schule als „Einstieg in die Selbstständigkeit“. Weil die Zeit der fürsorgenden Obhut vorbei sei, gehe es für die Absolventen nun um Selbstverantwortlichkeit. Einen besonderen Fokus legte Osing in seiner Rede auf das Thema Bildung. „Bildung ist ein Schatz, den man nicht geschenkt bekommt“, sagte er an die 40 Jugendlichen gerichtet. Er gab ihnen mit auf den Weg, dass das Streben nach Bildung nie vergebens sei und warnte davor, es sich „in der Gleichgültigkeit gemütlich zu machen“. Jeder einzelne Abgänger werde auch weiterhin ein Teil der Schule bleiben. Glückwünsche und weisende Worte kamen auch von Gemeindebürgermeister Tjark Bartels und der Landtagsabgeordneten Edtiha Lorberg. Bartels beschrieb es als wichtige Kompetenz, den Weg zu immer neuen Ufern zu finden. „Die Lebensziele ändern sich ständig. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Wege zum Ziel angenehm zu gestalten“, sagte Bartels zu den Jugendlichen. Lorberg wünschte den Schulabgängern viel Spaß mit der neu gewonnenen Freiheit, mahnte aber auch zu Verantwortungsbewusstsein. „Wie wichtig Eure schulischen Wurzeln sind, werdet Ihr im Laufe Eures Lebens erfahren“, sagte sie und fügte an, dass jeder einzelne der 40 Jugendlichen „ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft“ sei. Zu ihnen gesellt sich übrigens die hohe Zahl von 17 Neuntklässlern, die die Konrad-Adenauer-Schule ebenfalls verlassen werden. Weil auch der Großteil der jüngeren Abgänger schon eine Berufsausbildung sicher hat, schlussfolgerte Osing, dass besonders die in der Wedemark zur Verfügung stehenden Ausbildungsstellen endlich von den Jugendlichen angenommen würden. Für besondere Leistungen im Schulleben ehrte er Joel Sebastian Schüddekopf, Lea Granz und Sören Tischatzke.
Die Abgänger aus der Klasse 10a von Lehrer Martin Märker sind im Einzelnen: Armend Bejzaku, Erick Blazytko, Kim-Laura Elsholz, Laura Ewald, Anna Lisa Friedland, Lea Granz, Philipp Hammer, Shannen Hiller, Marco Kaczmarek, Daniel Michel, Anna Mroß, Robert Oles, Markus Rehberger, Dominik Reiche, Mirco Ringleff, Joel Sebastian Schüddekopf, Patrycja Sliwka und Adam Zajkowski.
Aus der Klasse 10b von Gisela Kunte: Philipp Artz, Serap Aytar, Lars Brandt, Christoph Denkena, Stefanie Ebenhöch, Julien Nikita Joswig, Lara Knauth, Anja Kurzel, Sandy Leder, Kelvin Lotz, Karolina Matusik, Jonas Meier, Dennis Michalowski, Sascha Müller, Bennet Oehlert, Sophie Papenfuhs, Ann-Kristin Schaar, Melina Steinhagen, Sören Tischatzke, Franziska Unger, Kevin Wiebke und Denise Wieckowiak.
Aus den neunten Klassen verlassen die Konrad-Adenauer-Schule: Sabrina Bejzaku, Alicia Lechte, Muhammed Kortak, Andrè Lübbecke, Mareike Matthies, Fabian Lübbecke, Grace Steinbeck, Alex Tönnies, Daniel Nebe, Katharina Zimpel, Madeleine Uhlemann, Sarah Rodewald, Lisa Betz, Michele Kappus, Aaron-Joshua Saleh, Michael Kuhnke und Julian Klotz.