Brelinger Hort soll erweitert werden

Gemeindeverwaltung präsentiert Ortsrat Pläne für Anbau an die Grundschule

Brelingen (awi). Brelingens Schulleiterin Doris Rommel hatte im Rahmen der Haushaltsberatungen im Rat nachgefragt, die CDU im Ortsrat Brelingen schließlich um eine spezielle Sitzung zum Thema Hort gebeten, berichtete Brelingens CDU-Sprecher im Ortsrat, Cord-Peter von der Wroge.
Am letzten Dienstag stand das Thema nun auf der Tagesordnung des Ortsrates und die Gemeindeverwaltung präsentierte eine halbe Stunde vorher den Politikern im geschlossenen Kreis erstmals ihre Pläne: Es soll an die Grundschule angebaut werden und zwar im hinteren Bereich (Richtung Fleischerei Backhaus), genau am anderen Ende als da, wo sich jetzt der Hortraum im ehemaligen Dorfgemeinschaftsraum befindet. Dem erweiterten Hortbereich soll dann der südlichste Klassenraum plus neuem Anbau zur Verfügung stehen, während die Schule den bisher vom Hort genutzten Raum als Ausgleich erhält. Durch den Anbau an der Westseite des Gebäudes sei der Zugang zum Schulhof besser gelöst, hätten Fachbereichsleiter Jörg Clausing und die erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf am Dienstag in der Sitzung erläutert, erklärte von der Wroge. Bis Spätsommer 2013 sollen die Anbaupläne verwirklicht werden. Der Hort wäre dann zweigruppig und würde weiterhin in kirchlicher Trägerschaft betrieben. „Für die CDU wäre ein Anbau an den Kindergarten die Top-Lösung gewesen“, so von der Wroge, doch könne er auch die Argumentation der Verwaltung nachvollziehen, die in dem Anbau an die Schule die flexiblere Lösung für den Fall sieht, dass die Kinderzahlen zurückgehen und die Horträume nicht mehr in der Größe benötigt würden. „Auch die Schule ist mit der geplanten Lösung noch nicht hundertprozentig glücklich“, schilderte der CDU-Ortsratssprecher seinen Eindruck. Möglicherweise könne auch die Schule den Anbau nutzen und dem Hort in unmittelbarer Nachbarschaft an den bisher genutzten Raum Klassenräume abgeben. „Darüber werden sicher noch Gespräche geführt werden müssen, auch über die Krippensituation in Brelingen“, kündigte von der Wroge an: „Das ist alles noch nicht zu Ende gedacht, aber besser als nichts“.