Brelinger Weihnachtsmarkt fällt fast ins Wasser

Christian und Kerstin Küster legen an ihrem Stand mit Adventsfloristik letzte Hand an. Foto: B. Stache

Schmuddelwetter verdirbt Adventsstimmung

Brelingen (st). Während des Gottesdienstes am 1. Advent in St. Martini war die Welt noch in Ordnung, das Wetter für den Weihnachtsmarkt schien trocken zu bleiben. Als die ersten Kirchenbesucher das Gotteshaus verließen und zum Weihnachtsmarkt gingen, setzten starker Wind und kalter Regen ein. Das Schmuddelwetter hielt offensichtlich viele Besucher vom Weihnachtsmarkt fern. Während der Posaunenchor St. Martini Brelingen unter Leitung von Hans-Jürgen Weiß das Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ spielte, hatten sich nur wenige Besucher auf dem Weihnachtsmarkt eingefunden – von Adventsstimmung keine Spur. Die freundlich hergerichteten Marktbuden und ihre Betreiber warteten mit Keksen, Kerzen und allerlei selbstgebastelter Weihnachtsdekoration zunächst vergebens auf Käufer. Christian und Kerstin Küster hatten auf ihrem Stand alle Hände voll zu tun, ihre schmucke Adventsfloristik vor dem Regen zu schützen. „Alle Gestecke und Kränze sind von uns selbst gemacht. Das Arrangieren der Gestecke bereitet mir ganz besondere Freude“, erklärte Kerstin Küster und fügte an: „Das stimmt auch mich auf die Adventszeit ein.“ Währenddessen hatte ihr Mann Glühwein besorgt, um etwas gegen die aufziehende Kälte zu tun. Zum späten Nachmittag wandte sich dann doch noch alles zum Guten. Der Regen verschwand, die Besucher kamen zahlreich und der Weihnachtsmarkt bot ein stimmungsvolles Bild. „Wir hatten am Ende alle Hände voll zu tun“, freute sich Monika Grimsehl von der Traditions-Fleischerei aus Brelingen.