Bürger für die Wietze stellen Postkarte vor

Architekt und Designer Christian Heimberger (l.) hat das Panorama aus der Luft von Bissendorf-Wietze entworfen und gezeichnet, das Ortsratskandidat Heimberger gestern gemeinsam mit Manfred Kleinke, dem Sprecher von Bürger für die Wietze, vorgestellt. Foto: A. Wiese

Bürgergruppierung will in den neuen Ortsrat Bissendorf-Wietze und etwas bewegen

Bissendorf-Wietze (awi). Bürgerbefragungen und -anhörungen, Lärmschutz, Baumschutz, erneuerbare Energien, bessere Busverbindungen, Straßen und Wege, eine bessere Infrastruktur beziehungsweise deren Erhaltung sowie altengerechtes Wohnen, ein kinderfreundliches Umfeld, Spiel- und Bolzplätze, Wohnen für Familien, Gemeinschaftsentwicklung und Kulturförderung stehen auf dem Wahlprogramm der Wählergruppe „Bürger für die Wietze“. Mit zwölf Kandidaten bewirbt sie sich für den neu eingerichteten Ortsrat und das sind drei mal so viele, wie die beiden großen Parteien CDU und SPD aufbieten. Bis zur Kommunalwahl am 11. September haben sich die Bürger für die Wietze noch einiges vorgenommen: Informationsstände am Lebensmittelmarkt Kärgel, Verteilung von Flyern in alle Haushalte am 20./21. August und am 9./10. Sepember sowie einen mit Musik untermalten Infostand bei Kärgel am Freitag, 26. August ab 16 Uhr: Dann spielt Fredo Fleischmann mit seiner Swing Company vor dem Lebensmittelmarkt für die gemeinsame Sache. Beim Lebensmittelmarkt Kärgel liegt auch die Postkarte mit einem Wietzepanorama aus, das Kandidat Christian Heimberger gezeichnet hat: Bissendorf/Wietze aus der Luft hat der Architekt und Designer mit dem flinken Zeichenstift festgehalten. „Bissendorf-Wietze muss sich als Ort neu finden, bekommt durch den eigenen Ortsrat eine eigene Identität, die möchten wir als Bürger für die Wietze nach der Wahl rausschälen und entwickeln“, erklärte der Sprecher der Bürgergruppierung, Manfred Kleinke, der selbst allerdings nicht kandidiert. Bei dieser Identitätsfindung soll das Wietzepanorama behilflich sein, erläutert Chris-tian Heimberger. Jetzt im Wahlkampf prangt groß BfW über der Zeichnung, nach der Wahl könnte man das rausnehmen und die Postkarte neutralisieren, überlegt Heimberger.