„Bürger für die Wietze“ will in den Ortsrat

Stellten im Gespräch mit dem ECHO ihre Initiative „Bürger für die Wietze“ vor: Manfred Kleinke, Werner Lanzer und Bernd Schützendübel. Foto: A.Wiese

Zusammenschluss von Bürgern aus Bissendorf-Wietze und Wennebostel-Wietze

Bissendorf-Wietze/Wennebostel-Wietze (awi). Wer konkret für sie kandidieren wird, wollen sie erst in einigen Wochen bekannt geben, aber dass „Bürger für die Wietze“, kurz BfW, mit einer mindestens sechs Kandidaten umfassenden Mannschaft bei der Kommunalwahl am 11. September für den neu institutionierten Ortsrat für Bissendorf-Wietze und Wennebos-tel-Wietze antreten will, daran
ließen die BfW-Sprecher im Gespräch mit dem ECHO keinen Zweifel. BfW ist ein Zusammenschluss von politisch interessierten Bürgern beider Ortsteile, der ganz bewusst – zumindest zunächst einmal – keinen Verein gründen, sich keine Satzung geben und auch keine interne Hierarchie aufbauen will. Die zurzeit 15 Mitglieder, die seit sechs Wochen an einem Konzept und einem gemeinsamen Internetauftritt gearbeitet haben, der jetzt online ist (www.bfw-bissendorf.de), sehen sich nicht als Konkurrenz zur Wietzegemeinschaft, betont Manfred Kleinke als einer Sprecher. Während die Wietzegemeinschaft völlig unpolitisch sei, treten die BfW ganz klar mit dem Anspruch an, die beiden Wietze-Ortsteile im neuen Ortsrat politisch zu vertreten. In den nächsten Wochen werden die Mitglieder die erforderlichen Unterschriften beibringen, um offiziell antreten zu dürfen. „Die Unterstützung in der Bevölkerung ist groß“, freuen sich Manfred Kleinke, Werner Lanzer und Bernd Schützendübel: „Wen immer wir angesprochen haben, der hat ja gesagt. Unser Antrieb ist, unseren Ort aus dem Dämmerschlaf zu holen. Und wir sind überzeugt, dass das mit Vernunft und Pragmatismus über ein unabhängiges Bürgerforum am ehesten zu erreichen ist.“
Als Ziele für die Arbeit im Ortsrat haben die „Bürger für die Wietze“ Verbesserungen der Wohn- und Lebensbedingungen, Lärmschutz, die Schaffung einer Ortsmitte, die Zusammenarbeit mit der Wietzegemeinschaft und anderen Organisationen, die Modifizierung der Baumschutzsatzung, die Verbesserung der öffentlichen Einrichtungen, die Stärkung der Ortsgemeinschaft, die Sicherung der Versorgungseinrichtungen wie Läden, Post und Gastronomie sowie die Förderung erneuerbarer Energien ausgearbeitet. Anregungen von interessierten Bürgern werden gerne per E-Mail unter der Adrese info@BfW-Bissendorf.de entgegen genommen. Ihre Kandidaten, voraussichtlich auch einen möglichen Ortsbürgermeisterkandidaten, wollen die Bürger für Wietze in Kürze bestimmen und die Öffentlichkeit jetzt in regelmäßigen Abständen über ihre Aktivitäten informieren, versicherten Manfred Kleinke, Werner Lanzer und Bernd Schützendübel.