Bürgermeisterkandidatur: Zweiter Kandidat bei CDU

Wer zieht im Februar nächsten Jahres als neuer Bürgermeister ins Rathaus in Mellendorf ein? Foto: A. Wiese

Mitglieder des Gemeindeverbandes haben am Dienstag die Wahl zwischen mindestens zwei Bewerbern

Mellendorf (awi). Wer ins Bürgermeisterbüro im neuen Rathaus einzieht, wird frühestens am 9. Februar 2014, spätestens am 23. Februar feststehen. Wer für den verantwortungsvollen Posten kandidieren soll – diese Frage beschäftigt in diesen Tagen die Parteigremien. Die SPD hält sich noch bedeckt, nennt weder einen Termin noch Namen. Doch bei der CDU wird am nächsten Dienstag in einer nichtöffentlichen Gemeindeverbandsversammlung um 19.30 Uhr im Gasthaus Bludau definitiv der Bürgermeisterkandidat gekürt. Nachdem der Vorstand bereits in der Einladung angekündigt hatte, der Mitgliederversammlung einen Vorschlag zu unterbreiten, kommt aus CDU-Kreisen die Information, dass ein weiterer ernst zu nehmender Bewerber gefunden werden konnte. Die Gemeindeverbandsvorsitzende Editha Lorberg bestätigte diese Information, bat aber ausdrücklich darum, die Namen der Kandidaten bis zur Versammlung nicht öffentlich zu nennen. Sie hatte in der Einladung zur Versammlung betont, dass sich natürlich weitere Bewerber bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung um eine Kandidatur bewerben können. Sie hofft auf eine gute Beteiligung der CDU-Mitglieder am Dienstag. Leider habe wegen der Kürze der Zeit – der Gemeindevorstand hatte am Donnerstagvormittag von der zweiten Kandidatur erfahren – über diesen Kandidaten nicht wie über den vom Vorstand vorgeschlagenen eine Information an die Mitglieder verschickt werden können, bittet Lorberg um Verständnis. Doch werden sich beide Kandidaten am Dienstagabend der Versammlung präsentieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Aus CDU-Kreisen hieß es, die Auswahlmöglichkeit werde begrüßt. Entscheidend sei, am Ende mit einem kompetenten Kandidaten ins Rennen zu gehen, um ab Februar wieder den Bürgermeister der Wedemark zu stellen. Immerhin seien die Rahmenbedingungen für die CDU schwierig, da es im Rat bis zur Kommunalwahl 2016 einen rot-grüne Mehrheit gebe und die Haushaltssituation der Gemeinde nur wenig Spielräume lasse. CDU-Gemeindeverbandsvorstand und Ratsfraktion kamen gestern Abend noch einmal kurzfristig zusammen, um die neue Bewerbersituation zu diskutieren, luden den zweiten Bewerber allerdings nicht dazu ein.