Bumerang werfen in Bissendorf Fünf Jugendliche basteln mit Bernd Zellmer

Bernd Zellmer korrigierte die Wurftechnik bei den Jugendlichen und beobachtete die Fortschritte. V. Lubbe
Bissendorf (vl). Früher fand der Bumerang bei den Ureinwohnern Australiens regen Gebrauch bei der Jagd auf Vögel. Heutzutage hat sich ein Sport gebildet, der mit den Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Tragprofilen an den beiden Armen des Bumerangs arbeitet. Wie der Aufbau eines Bumerangs in Verbindung mit seiner Flugbahn steht, erklärte Bernd Zellmer bei einer Ferienpassaktion fünf Jugendlichen. Durch ein Tragflächenprofil wird ein Auftrieb erzeugt, den der Bumerang nutzt, um mit dem Wind eine Bahn zu ziehen. Kennzeichnend ist, dass der Bumerang dann in die Hand seines Werfers zurückkehrt. Dieses Profil haben sich die Jugendlichen mit Raspel, Feile und Sandpapier erarbeitet. Abgeworfen wird immer in einem 60-Grad-Winkel zum Wind, um den höchsten Auftrieb zu bekommen.
Am ersten Tag begannen die Arbeiten an den Bumerangs und zum Abschluss kam es dann zum Probewerfen auf dem Bissendorfer Sportplatz. Voller Stolz konnten die Jugendlichen dann ihren eigenen Bumerang werfen und sich über ein gelungenes Projekt erfreuen. Einzelne Bumerangs schafften dann sogar schon den langen Weg zurück in die Hand des Werfenden.