CDU beeindruckt von JuKu-Räumen

Die CDU-Ratsfraktion nahm am Mittwoch vor ihrer Fraktionssitzung die neuen Räume in Bissendorf in Augenschein, die die Anja Fichte Stiftung der Kinder- und Jugendkunstschule mietfrei zur Verfügung stellt. Foto: A. Wiese

Anja Fichte Stiftung hat die Kunstschule bei sich aufgenommen

Bissendorf (awi). „Die Jugendkunstschule ist raus.“ Dieser Satz in einem Zeitungsartikel über die Verlängerung der Genehmigung für die Berthold-Otto-Schule, die gleichzeitig bedingte, dass sich der Umzug der Kinder- und Jugendkunstschule vom maroden Bademeisterhaus in das mittlerweile auch als Mehrgenerationenhaus genutzte Förderschulgebäude einmal mehr auf unbestimmte Zeit erledigt hatte, brachte der JuKu Glück: Elisabeth und Ulrich Fichte boten Bernd Tschirch und seinem Team der Jugendkunstschule das ehemalige Seminarhaus ihrer Bankenberatungsfirma, das mittlerweile in den Besitz der Anja Fichte Stiftung übergegangen war, als neue Heimat an: mietfrei, abgesichert mit einem Vertrag und ausgestattet mit neuen Fußböden, gepflasterter Terrasse und einem Zaun auf dem Außengelände. Zunächst sei die JuKu noch doppelgleisig gefahren, habe noch im Bademeisterhaus und schon Am Mühlengraben in Bissendorf Kurse angeboten, aber mittlerweile sei der Umzug abgeschlossen. Auch der Brennofen ist jetzt installiert. Er habe das Haus viele Jahre für die Schulung von Postbankmitarbeitern genutzt, inzwischen habe er seine Firma jedoch verkauft, das Fachwerkhaus mit den großzügigen Schulungsräumen über drei Etagen, das auch viel Platz für Lagerung und Büros bietet, stand leer. Lediglich Steinbildhauerei und Schweißen darf die JuKu in Bissendorf nicht anbieten. Dafür nutzt sie die Streuobstwiese in Elze und das Mehrgenerationenhaus, berichtete Bernd Tschirch den Mitgliedern der CDU-Ratsfraktion, die sich die neuen JuKu-Räume am Mittwoch anschauten und sehr beeindruckt waren. Für die Unterhaltskosten von rund 6.000 Euro im Jahr habe der Rat in seiner jüngsten Sitzung die entsprechenden Grundlagen geschaffen, erinnerte CDU-Fraktionschef Rudi Ringe.