CDU fordert Einfügung in Bestandsbebauung

Bebauungsplan Bauamtsgelände Mellendorf

Mellendorf. „Die Erfahrungen der Bau-Entwicklung am Trotzberg haben uns
wachgerüttelt“, resümiert Holger Bleich als zuständiger Ausschussvorsitzender
für die CDU den Entschluss, den Bebauungsplan „Stargarder
Straße / Bauamtsgelände nochmals intensiv zu beraten.
Nachdem im Baugebiet Am Trotzberg in Mellendorf nach teils mehreren
Eigentümerwechseln die planungsrechtlichen Festsetzungen bis
auf das Maximum ausgereizt worden sind, gab es bei den dortigen
Neubürgern erste Konflikte und in einem Teil drohte der geplante
Charakter aus den Fugen zu geraten. Solch eine Entwicklung wollte
die CDU für den innerdörflichen Bereich am ehemaligen Bauamtsgelände
von vornherein vermeiden und hat sich mit der Thematik erneut
befasst. „Die CDU Fraktion wird nach intensiven Überlegungen und anschließendem einstimmigem Beschluss nun die Wiederaufnahme der Beratungen
im Fachausschuss mit einigen Änderungen beantragen“, fasst der neue CDU-Fraktionschef Sven Sobanski zusammen. Der Antrag wird darauf abzielen, das Gebiet planungsrechtlich in drei anstatt bisher zwei Planbereiche zu teilen: 1. Der südliche Teil bleibt nach unseren Vorstellungen unverändert, 2. Der nördliche Teil bleibt im rückwärtigen Bereich (Richtung Bahngleis) ebenfalls unverändert
und 3. Soll sich der an die Stargarder Straße angrenzende Bereich des nördlichen Bereiches besser in den Baubestand einfügen. Deshalb stellt sich die CDU dort eine Festsetzung vor, dass nur Einfamilienhäuser und Doppelhäuser, bzw. kleine Reihenhäuser zugelassen werden dürfen. Eine solche Bebauung würde unseres Erachtens Planungssicherheit bieten und künftigen Bauherren, wie auch Altanliegern dort klare Strukturen geben. „Das politische Ziel, eine gute Mischung
aus jungen Familien und barrierefreien Wohnangeboten in der Wedemark zu etablieren, wäre durch diese Änderungen in viel besserem Maße Rechnung getragen“, schließt Holger Bleich seine Stellungnahme.