CDU hat Optimierungsvorschläge

aha-Geschäftsführerin Kornelia Hülter (3. von rechts) im angeregten Gespräch mit Editha Lorberg, Axel Brockmann, Susanne Brakelmann und Jessica Borgas. Rechts Martin Schönhoff und Gerd Menke. Foto: A. Wiese

Regionspräsidentenkandidat Axel Brockmann besichtigte den Recyclinghof

Bissendorf (awi). Einen Eindruck vom neuesten Recyclinghof im Gebiet der Region Hannover, nämlich dem im Gewerbegebiet Bissendorf, wollte sich am Mittwochnachmittag CDU-Regionspräsidentenkandidat Axel Brockmann verschaffen. Flankiert von der Landtagsabgeordneten und Gemeindeverbandsvorsitzenden Editha Lorberg,
dem Regionsabgeordneten Martin Schönhoff und den örtlichen CDU-Politikern Susanne Brakelmann, Jessica Borgas und Gerd Menke sah sich Brockmann den Recyc-linghof in Bissendorf an, auf dem auch gerade Anlieferverkehr herrschte. aha-Geschäftsführerin Kornelia Hülter betonte, mit 300 Litern Durchschnittsumsatz pro Kunde sei der Bissendorfer Wertstoffhof der am besten angenommenste in der Region, in der mittlerweile die Vier-Millionen-Marke überschritten worden sei. Interessant: Die Umfrage, die aha regelmäßig auf seinen Wertstoffhöfen macht, hat ergeben, dass jeder zweite Kunde in Bissendorf ein Neukunde ist. „Wir sind sehr froh, dass wir die Wertstoffhöfe haben und die Politik das Konzept mitträgt, dass diese keinen Eintritt kos-ten, sondern von der Grundgebühr mitgetragen werden“, bilanzierte Hülter.
Auch die CDU stehe voll hinter dem Wertstoffhofkonzept und freue sich über den guten Zulauf der Einrichtung in Bissendorf, betonte Editha Lorberg. Doch wolle die CDU der aha auch gern ein paar Optimierungsvorschläge und Kritikpunkte unterbreiten, die sie immer wieder von Seiten der Bürger erreichten, so Lorberg. Da sei zum Einen die Verkehrsführung. Dass die Anlieferer mit ihrem Entsorgungsgut auf dem Arm auf dem Weg von ihrem geparkten Wagen zum Container die Fahrbahn kreuzen müssten, sei aus Sicht der CDU unvorteilhaft und sogar gefährlich. Zweitens bemängelte Lorberg, dass man mit den Auto selbst mit schwerem und sperrigem Gut nicht direkt an die Container heranfahren könnte. Und drittens hätten Menschen mit Handicap teilweise erhebliche Schwierigkeiten die steilen und schmalen Treppen zu den Containern mit ihrem Entsorgungsgut auf dem Arm zu erklimmen und dieses dann oft noch über ihren Kopf hinweg in den Container zu werfen. Lorberg und Brockmann regten an, zu überlegen, ob die Container nicht auch tiefer eingebracht werden könnten. Es gebe Beispiele dafür, dass so etwas funktioniere. Vielleicht könne die Anlieferung sperrigen Guts auch über Rampen erleichtert werden, schlug Gerd Menke von der CDU vor. Aus der CDU heraus kam außerdem die Anregung, die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes durch Verschiebungen noch etwas kundenfreundlicher zu gestalten. aha-Geschäftsführerin Kornelia Hülter zeigte sich erstaunt über diese Kritikpunkte, sagte aber zu, sie in größerer Runde anzusprechen und möglicherweise Lösungen zu finden. Öffnungszeiten zum Beispiel könnten aber nur einheitlich auf allen Wertstoffhöfen der Region geändert werden. Wichtig sei für aha, den Wertstoffhof im Einschichtbetrieb betreiben zu können. Eine Verschiebung der Zeiten an einem Tag nach Hinten sei eventuell dennoch möglich.