Coronavirus – noch ist die Lage ruhig

Gemeinde Wedemark ist gut vorbereitet – Vorsicht ist geboten

Wedemark. Auch wenn die Zahlen steigen, sind in Deutschland bislang, im Verhältnis zu anderen Infektionskrankheiten, nur verhältnismäßig wenige bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus aufgetreten. Noch gibt es in der Gemeinde Wedemark keinen akuten Handlungsbedarf, so Pressesprecher Ewald Nagel gestern Mittagin einer aktuellen Pressemitteilung. Nichtsdestotrotz würden vorbeugende Maßnahmen getroffen.
Das Robert Koch Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Infektionslage bei der Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19), Es bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Die Region Hannover, hier das Gesundheitsamt, ist für die Bekämpfung einer möglichen Epidemie zuständig. Die Regionsverwaltung bewertet die Lage täglich nach den Einschätzungen des Robert Koch Institutes. Handlungsempfehlungen gibt es bislang nur für die niedergelassenen Ärzte.
Für Schulen und Kitas liegen noch keine Empfehlungen vor. So gebe es gegenwärtig keinen Grund den Betrieb von öffentlichen Einrichtungen wie Kitas und Schulen in der Wedemark einzuschränken, betont Nagel. Die Gemeinde Wedemark und die Region Hannover seien auf die Situation gut vorbereitet. Das Ordnungsamt stehe im regelmäßigen Kontakt mit der Regionsverwaltung, um sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. In der Region und der Wedemark sei bisher noch kein Ansteckungsfall aufgetreten. Derzeit gebe es auch keine akuten Ansteckungsgefahren in der Region. Gleichwohl bestünden latente Risiken, sich mit COVID-19 zu infizieren, da die Inkubationszeit etwa 14 Tage betrage und eine Ansteckung über augenscheinlich gesunde Menschen erfolgen könne.
Deshalb sei es geboten, grundsätzliche Hygienemaßnahmen einzuhalten, am besten noch bewusster, als es grundsätzlich in der Grippe- und Erkältungszeit ohnehin geboten ist. Gründlich und häufig die Hände zu waschen, sowie das Nießen und Husten in die Armbeuge, sollten zur Routine werden. Antworten auf häufig gestellte Fragen und Informationen zur aktuellen Lage dazu gibt das Robert Koch Institut auf seinen Internetseiten. Der Link dahin und Tipps zur Infektionsprävention von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind auch auf der Homepage der Gemeinde Wedemark unter www.wedemark.de abrufbar..
Auch die Gemeindeverwaltung reagiert auf die erhöhte Infektionsgefahr und klärt ihre Mitarbeiter verstärkt über die Ansteckungsrisiken und drängt auf die Einhaltung der Husten- und Nies-Etikette sowie auf gute Händehygiene. Deshalb bitten die Mitarbeiter auch um Verständnis, wenn sie ihren Kunden nicht mehr die Hand zur Begrüßung und zum Abschied geben. Trotzdem bekommen die Kunden immer noch ein Lächeln, die ungeteilte Aufmerksamkeit und qualifizierte Hilfe, betont Nagel.