Das Geldprinzip mit Comicfiguren erklärt

Gerne stellte sich die Grundschulklasse 4c mit Max Moorfrosch zum Gruppenbild auf. Foto: A. Wiese

Klasse 4c der Mellendorfer Grundschule besuchte die Sparkasse

Mellendorf (awi). Wenn man die richtigen Beziehungen hat, kann eine Grundschulklasse auch einen ganzen Vormittag lang die Sparkasse in Mellendorf besichtigen, an der Geldzählmaschine ausprobieren, wer schneller ist, die Maschine oder die Schüler beim Kleingeldzählen, erkunden, wie das Innenleben eines Geldautomaten aussieht und mit Sparkassenmaskottchen Max Moorfrosch knuddeln. Die Klasse 4c der Grundschule Mellendorf hatte diese Beziehungen über Mutter Marion Barth. Und so folgte Klassenlehrerin Anja Leue gerne der Einladung. Zum Auftakt war eine einstündige Informationsveranstaltung mit Vertriebsdirektor Andreas Mikonauschke geplant. Der war gut vorbereitet, hatte eine Beamerpräsentation kindgerecht vorbereitet. Aber er staunte auch: nämlich darüber, wie gut die Viertklässler der Grundschule Mellendorf Bescheid wissen über Kartenzahlungen und Geheimnummern, wofür Geld überhaupt wichtig ist und sogar über Inflation und Deflation. Die gingen trotzdem oder gerade deswegen begeistert mit, als Mikonauschke anhand von Asterix und Obelix die Entstehung von Geld als Tauschobjekt erläuterte. Schließlich ist es gar nicht so einfach, Hinkelsteine in Wildschweine oder Fische umzurechnen. Auch für die Erklärung, warum man denn eine Sparkasse braucht, nahm Mikonauschke die Hilfe von Comicfiguren in Anspruch und begeisterte damit die Kinder, die bewiesen, dass sie in Entenhausen gut Bescheid wissen: Da gibt es nämlich Dagobert Duck, der regelmäßig sein Bad im Geldspeicher nimmt, im übertragenen Sinne auch eine Art Sparkase, da sehr gut gesichert. Doch Sicherheit sollte nur ein Aspekt dafür sein, der Sparkasse sein Geld anzuvertrauen: Hier gebe es nämlich auch Zinsen fürs Sparen, weil die Sparkasse auf der anderen Seite Geld verleihe und hier Zinsen kassiere, erfuhren die Schüler.