Das Projekt Gemeindeentwicklungsplan

Viele bekannte Gesichter waren in den Arbeitsgruppen vertreten, hier die Gruppe Freizeit, Erholung und Sport unter Leitung der ersten Gemeinderätin Konstanze Beckedorf, die am Vormittag tagte. Foto: A. Wiese

Interessierte Bürger, Politiker, Vereinsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter arbeiten daran

Bissendorf (awi). Sie beschäftigen sich mit zentralen öffentlichen Einrichtungen, Freizeit, Erholung und Sport, Natur und Landschaft, Wohnen, Wirtschaft und Arbeiten und der Infrastruktur: Ratsmitglieder, Mitarbeiter der Verwaltung, Mitglieder aus Vereinen und Verbänden oder auch einfach nur interessierte Bürger. Das Projekt nennt sich Gemeindeentwicklungsplan, soll Wege für die Wedemark für die nächsten 15 bis 20 Jahre aufzeigen und hat am Sonnabend mit der ersten Sitzung für die sechs Arbeitsgruppen begonnen, die von nun an im Schnitt alle drei Monate zusammenkommen sollen. Bürgermeister Tjark Bartels bedankte sich beim ersten „Plenum“ Sonnabendmittag für das Interesse an der Mitarbeit der Bürger. Zunächst hatten die einzelnen Gruppen den „Ist-Zustand“ für ihre jeweiligen Schwerpunktthemen aufgenommen, um sich dann mit Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen. So berichtete die
erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf für die Arbeitsgruppe Freizeit, Erholung und Sport von einem vielfältigen Erholungs- und Freizeitangebot in der Wedemark, in dem es aber durchaus auch noch Lücken gebe. So habe sich herauskristallisiert, dass die Binnendarstellung der Wedemark sehr gut sei, die Außendarstellung aber durchaus noch Defizite aufweise. Als Stärke der Gemeinde nannte sie hingegen das große Angebot an Sportmöglichkeiten und das sehr hohe bürgerschaftliche Engagement, das sich ja auch in der aktuellen Veranstaltung wieder dokumentiere. In dieser Form präsentierten auch die anderen Arbeitsgruppen ihre ersten Ergebnisse. Nun müssen Überschneidungen herausgearbeitet und Details hinterfragt werden.