Denkmal für die Wiedervereinigung

Francoise Villet und Helge Zychlinski gießen die Eiche des wachsenden Denkmals. Foto: (c) Gemeinde Wedemark

Gäste aus Roye bei der Einweihung dabei

Mellendorf. Am Tag nach dem Tag der Deutschen Einheit wurde in Mellendorf das wachsende Denkmal feierlich eingeweiht. Außer Vertretern von Politik und Verwaltung waren auch Gäste aus Roye, der Partnerstadt der Gemeinde Wedemark in Frankreich, bei der Einweihung anwesend. Die Gäste aus Frankreich hatten schon das Fest der Regionen und Partnerstädte am Abend des 2. Oktober im Haus der Region besucht und waren natürlich auch beim großen Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Hannover zu Gast gewesen. Bürgermeister Helge Zychlinski freute sich sehr über den Besuch aus Roye anlässlich des deutschen „Nationalfeiertags“. „Es ist nun schon 25 Jahre her, dass Ost- und Westdeutschland wiedervereinigt wurden. Dieses Denkmal soll für die beiden deutschen Staaten und das Vereinigte Deutschland stehen, wachsen und gedeihen“, so der Bürgermeister. Die Idee des „Wachsenden Denkmals“ stammt von Werner Erhardt, wird unterstützt von der Schutzgemeinschaft Deutscher Waid und steht unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Der Antrag, ein solches Denkmal auch in der Wedemark zu errichten stammt aus den Reihen der CDU Ratsfraktion und wurde Mitte des Jahres einstimmig im Rat der Gemeinde beschlossen. Die Idee von Werner Erhardt: Jede deutsche Gemeinde pflanzt drei kleinere Bäume in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit jeweils 10 m Seitenlänge. Symbolisch wäre das im Westen eine Buche (für die ehemalige Bundesrepublik Deutschland, im Osten eine Kiefer (für die ehemalige DDR) und im Norden in der Mitte eine Eiche (für das wiedervereinigte Deutschland). Von oben betrachtet stellt das die Form eines Daches dar, ein Dach Deutschland, das alle Bürger dieses Landes beschützt. Das Wachsen dieser Bäume und die stete Ausdehnung der Kronen dokumentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes.