Der Reiz des Trimm-Dich-Pfades

Daniela Mühleis (von links), Larbi Amerouz und Walter Zychlinski ließen den Rumpf kreisen. Foto: R. Fischer

Die SPD unterwegs in der Wedemark

Forst Rundshorn. Für nicht Ortskundige ist er nicht leicht zu finden. Nur ein kleines Hinweisschild mitten im Forst Rundshorn weist auf einen Parkplatz und den ca. 2.800 Meter langen Trimm-Dich-Pfad hin. Die SPD-Besucher gehören zum Kreis der Eingeweihten. Mitte August trafen sich die Gemeinderatsmitglieder Daniela Mühleis, Larbi Amerouz und Walter Zychlinski bei dem im Wald verborgene Schätzchen der Wedemark. Bereits vor einigen Jahren waren Mühleis und Zychlinski vor Ort, um sich über den Zustand des Pfades zu informieren. Die Ursprünge des Pfades gehen auf die Trimm-Dich-Zeit in den 1970er Jahren zurück, als diese überall in Deutschland mit Unterstützung des Deutschen Sportbundes eingerichtet wurden. Sportstudios, so wie wir sie heute kennen, gab es damals kaum. Mitte der 80er Jahre soll es etwa 1500 Trimm-Dich-Pfade gegeben haben. In diesem Jahr ist die im März 1970 gestartete Trimm-Dich- Bewegung 50 Jahre alt geworden und stellt in der Corona Krise eine Alternative zu Fitness Studios dar. In der Kampagne für mehr Fitness wurde ein etwas verkürztes Zitat des römischen Dichters Juvenal „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ propagiert. Ein anderes Zitat wird häufig von den sportlich nicht so Begeisterten gebraucht. „Sport ist Mord“, es wird dem früheren britischen Premierministers Winston Churchill zugeschrieben.
Auf der Internetseite der Gemeinde ist eine gute Karte zum Trimm-Pfad zu finden. Von Berkhof über die K 108, Wieckenberger Straße, bis zu einem kleinen Hinweisschild mitten im Wald. Der mit Rindenmulch ausgelegte Pfad lädt auch zum Joggen ein. Angenehm ist, dass der gesamte Pfad immer unter altem Baumbestand durchführt und Schatten spendet. Die drei SPD-Besucher probierten natürlich einige Geräte aus. Walter Zychlinski äußerte die Bitte an die Verwaltung „auch mal wieder die Geräte zu kontrollieren und einige Rundhölzer zu ersetzen“. Amerouz und Mühleis wünschen sich mehr Möglichkeiten für Kinder, die mit ihren Eltern den Trimm-Dich-Pfad besuchen. Übrigens, wer zur richtigen Jahreszeit kommt, kann dort auch Beeren sammeln.