Diamantene Hochzeit im Hause Voß

Bürgermeister und Sozialdemokraten sparten nicht mit Lob und Glückwünschen

Bürgermeister und Sozialdemokraten sparten nicht mit Lob und Glückwünschen

Bissendorf/Wennebostel (awi). Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feierten am Mittwoch Erika und Herbert Voß. Die beiden 84-jährigen Jubilare aus Bissendorf feierten diesen besonderen Tag, der zugleich der Geburtstag der Diamantenen Braut war, im Kreis von Familie und Freunden im Gasthaus Bludau in Wenne-
bostel. Und Gratulanten gab es viele, denn insbesondere Herbert Voß ist nicht nur ein sozialdemokratisches Urgestein, sondern engagiert sich bis zum heutigen Tag für den Seniorentreff im Amtshaus und ist aktiv bei den SPD Senioren 60 plus. An erster Stelle der Gratulanten stand natürlich Bürgermeis-ter Tjark Bartels, der im Auftrag die Urkunde des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann und des Regionspräsidenten Hauke Jagau überreichte sowie natürlich die Urkunde von Rat und Verwaltung der Gemeinde Wedemark. Zu sehr schweren Zeiten habe sich das Paar auf den Weg gemacht, manche Höhen und Tiefen und auch wirkliche Krisen erlebt und könne doch heute so munter und fidel diesen ganz besonderen Tag feiern. „Doch wenn man so aktiv im öffentlichen Leben ist wie du, Herbert, hält das auch jung“, zollte der Bürgermeister Herbert Voß Respekt. Immer mittendrin zu stehen, scheine das Lebenselixier von Herbert und Erika Voß zu sein. Der stellvertretende Ortsbürgermeister von Bissendorf, Fritz Schöning, gratulierte nicht nur dem Paar gemeinsam zum besonderen Hochzeitstag und Erika Voß zum Geburtstag, sondern auch „Erika zu ihrem Herbert“. Weitere Glückwünsche kamen vom SPD-Ortsverein durch Helge Zychlins-ki, von der SPD-Abteilung durch Wolfgang Jansen und von der SPD 60 plus. Aufgewachsen im Eicksfeld, später Soldat und zunächst in russischer, dann in französischer Kriegsgefangenschaft erhielt Herbert Voß einen Brief von der ihm unbekannten Erika, die zusammen mit seiner Schwester in Heiligenstadt in Stellung war und dem Soldaten im fernen Frankreich einfach auch mal einen Brief schreiben wollte. Beim Heimaturlaub lernte man sich dann persönlich kennen und lieben. Aus der Gefangenschaft entlassen, landete Herbert Voß auf der Suche nach einer Stelle als Tischler in Bissendorf und das junge Paar blieb für immer. Hier wurde standesamtlich und kirchlich geheiratet, hier bauten sich beide ein Häuschen auf Kirchenpachtland an der Stettiner Straße, hier wurde ihr Sohn geboren und hier arbeiteten sie daran, die SPD mit aufzubauen. „Du gehörst zu denen, die hier den Grundstein gelegt haben, dass wir als SPD jetzt erstmals wirklich die Wahl in der Wedemark gewonnen und als stärkste Partei daraus hervor gegangen sind, sagte Helge Zychlinski seinem Parteigenossen Herbert Voß und richtete dem Jubelpaar auch ganz herzliche Grüße der Parteivorsitzenden Caren Marks aus.