Dickes Lob für Meitzer Chronikteam

Die beiden ersten Chronik-Exemplare überreichte Projektleiter Günter Depke (Mitte) an Bürgermeister Helge Zychlinski (rechts) und Ortsbürgermeister Jürgen Benk. Fotos: A. Wiese
 
Stolz stellten sich am Dienstag das Projektteam und seine Unterstützer zum Gruppenbild mit dem Bürgermeister auf.

300 von 500 Exemplaren wurden bereits im Vorverkauf verkauft

Meitze (awi). Stolz und zufrieden hat das Redaktionsteam der Meitzer Dorfchronik am Dienstagabend das erste Exemplar an Bürgermeister Helge Zychlinski und ein weiteres an Ortsbürgermeister Jürgen Benk überreicht. Der mittlerweile verstorbene Klaus von der Brelie und Ortsbürgermeister Jürgen Benk legten 2014 den Grundstein zur Erstellung der Dorfchronik und banden den ehemaligen Rektor und Schulleiter Georg-Wilhelm Kuske aktiv mit ein. Nach dem Tod von der Brelies im August 2016 übernahm Günter Depke im Dezember 2016 die Projektkoordination und führte es mit der Unterstützung von Redaktionsteam, Beirat, Berater Friedel Bernstorf und Grafikdesigner Karsten Molesch zu Ende. Zum Redaktionsteam gehörten Gerda Reineking, Christiane Burger, Hermann Kracke, Georg-Wilhelm Kuske und Jürgen Benk. Sie legten die einzelnen Kapitel fest, verfassten die Texte und nahmen die Auswahl der Bilder und Dokumente vor. Zum Projektbeirat gehörten Heiner Ahlvers, Willi Gudehus und Werner Langehennig.  Sie lieferten wichtige Impulse zum Zeitgeschehen und übernahmen die Qualitätssicherung. Viele wesentliche Meilensteine der jüngeren Dorfgeschichte haben diese Beiratsmitglieder noch selbst miterlebt. Die Chronik ist 215 Seiten stark und enthält mehr als 270 Fotos und Dokumente. 300 Exemplare der 500 in erster Auflage gedruckten gingen bereits im Vorverkauf weg. Die restlichen können beim Redaktionsteam oder stellvertretend über guenter.depke@t-online.de abgerufen werden. Dass die Chronik für 20 Euro verkauft werden kann, wurde durch die finanzielle Unterstützung der General-Wöhler-Stiftung, der Gemeinde, des Ortsrates und privater Sponsoren wie Tasso Donnarumma möglich, betonte am Dienstag Projektleiter Günter Depke. Ausdrücklich bedankte er sich bei allen, die Bildmaterial und Dokumente zur Verfügung gestellt haben. Bürgermeister Helge Zychlinski stellte die Arbeit an der Meitzer Chronik als beispielhaft heraus. Meitze sei noch ein klassisches Dorf, wie es das nur noch selten gebe, mit Gebäude in klassischer historischer Bauweise und einer funktionierenden Dorfgemeinschaft, die gemeinsam Dinge erarbeite, die für sie wichtig seien, wie eben diese Chronik. "Nur wenn wir wissen, wie es in der Vergangenheit war, können wir es wertschätzen", betonte Zychlinski. In diesem Werk stecke unglaublich viel Arbeit und es sei damit Bleibendes für die Nachwelt geschaffen worden. Georg-Wilhelm Kuske rückte die Beiträge der einzelnen Mitglieder des Projektes in Gedichtform in den Vordergrund und betonte dabei auch besonders die Rolle von Klaus von der Brelie. Der Leiter der General-Wöhler-Stiftung, Jürgen Veth, freute sich, dass die Stiftung mit Geld und Tatkraft zur Realisierung dieses Projektes habe beitragen können.
Der Titel der Chronik "Die junge Geschichte eines alten Dorfes" ist mit Bedacht gewählt. Auf 215 Seiten kann sich der Leser auf einen Streifzug durch die Geschichte des Dorfes Meitze, Entstehung und Bedeutung des Wappens, Meitze in Jahreszahlen, die Entwicklung von Höfen, Gewerbe, Landwirtschaft, die Kommunalpolitik, die Geschichte des Meitzer Busches, Schule, Kirche und Vereinsleben, den Bezug von General a.D. Otto Wöhler zu Meitze und viele Anekdoten am Rande machen und wird sich dabei ganz sicher nicht langweilen, sondern fasziniert festlesen.