Die Schilder-Ständer stehen jetzt

Die Ständer stehen, jetzt müssen sie nur noch mit Firmenschildern bestückt werden. Die Firmen lassen die Schilder selber anfertigen und mieten den Platz im Ständer dann jeweils für ein Jahr, teilte Gemeinde-Pressesprecher Hinrich Burmeister mit. Foto: A. Wiese

Nächste Woche erhalten Firmen im Gewerbegebiet Bissendorf Post von der Gemeinde

Bissendorf (awi). Die Beschilderung des Gewerbegebiets Bissendorf ist seit geraumer Zeit ein viel diskutiertes Thema. Ortsrat, CDU Bissendorf und zuletzt die Mittelstandsvereinigung der CDU, MIT, deren Vorsitzender Dietmar Reddig selbst ebenso wie viele Mitglieder seinen Firmensitz im Gewerbegebiet Bissendorf hat, haben sich der Sache angenommen, bei der es jetzt ganz offensichtlich konkret wird: Zwei Schilderständer stehen.
Doch sie sind noch nicht bestückt. „Keiner weiß, wie es jetzt weitergeht, wie kommt man an ein solches Schild“, fragt MIT-Vorsitzender Dietmar Reddig. Gemeinde-Pressesprecher Hinrich Burmeister erklärte auf Nachfrage, dass alle Anlieger im Gewerbegebiet Bissendorf in der nächsten Woche von der Gemeinde Wedemark angeschrieben werden. In dem Schreiben werde genau erklärt, dass und zu welchen Konditionen die Firmen einen Schilderplatz in dem Ständer mieten könnten. Kommt der Vertrag mit der Gemeinde zustande, gilt er jeweils für ein Jahr und muss dann erneuert werden. Wie hoch die Jahresmiete sein wird, konnte Hinrich Burmeister gestern allerdings noch nicht sagen. Die Anschaffung des Schildes selbst ist allerdings im Mietpreis nicht enthalten. Jeder, der einen Schilderplatz mieten möchte, kann bei einem Schildermacher seiner Wahl ein solches in Auftrag geben und muss es bezahlen. Allerdings gibt es von der Gemeinde genaue Gestaltungsvorgaben für die Schilder, damit die Einheitlichkeit gewährleistet ist. Reddig gibt zu bedenken, dass der Platz auf den beiden Schilderständern, die Auf dem Kessellande und Auf der Haube stehen, nicht ausreicht, wenn alle Anlieger einen Schilderplatz mieten wollten. „Es kann ja auch durchaus möglich sein, dass es Firmen gibt, die auf beiden Schilderständern ein Hinweisschild installieren möchten. Ich weiß ja nicht, von welcher Seite mein Kunde kommt“, so Reddig. Und so positiv es sei, dass jetzt endlich etwas passiere, das Verfahren, das Schild jährlich neu mieten zu müssen, decke sich nicht mit dem, was ursprünglich besprochen worden sei, so Reddigs Ansicht.