Die SPD unterwegs in der Wedemark

Florian Wiese, Heike Süring, Birgit Eicke- Wedegärtner und Rebecca Schamber (v. links) gönnen sich eine kleine Rast auf einer der Bänke. Foto: R. Fischer
 
Auf dieser Infotafel erfahren Rebecca Schamber, Heike Süring, Florian Wiese und Birgit Eicke-Wedegärtner (v. links) vieles über Entstehung, Flora und Fauna der Heidelandschaft. Foto: R. Fischer

Die schönsten Ferienorte unserer Heimat - die Reiterheide

Wedemark. Um die schönsten Fleckchen ihrer Heimat zu erkunden, schnappten sich die SPD-Mitglieder Heike Süring, Florian Wiese, Birgit Eicke-Wedegärtner und Rebecca Schamber ihre Rucksäcke mit Getränken und Brotzeit bestückt, und machten sich in festem Schuhwerk auf den Weg zur Reiterheide, die zwischen Abbensen und Helstorf in einem Kiefernwald gelegen ist. Das landschaftliche Kleinod ist eine der letzten großen mit dichten Teppichen aus Besenheide bestehenden Flächen in der Region Hannover und ist sowohl nach Bundesnaturschutzgesetz als auch durch die Lage im Landschaftsschutzgebiet „Blankes Moor“ ge-schützt. Jetzt Anfang August beginnt langsam die Blüte der Heide und bald erstrahlt die Fläche in purpur-violett. Der sandige Boden lässt nur eine sehr geringe Pflanzenvielfalt zu. Dafür bietet die Flä-che einer Vielzahl an Tieren Nahrungs- und Heimstätte. So entdeckt man neben der Honigbiene, verschiedenste Schmetterlinge, Hum-meln und Wildbienen. Dieser Ort verzaubert im August und Sep-tember also nicht nur durch die üppige Blütenpracht, sondern auch durch das Brummen und Surren der Insekten. Die kleine Wander-gruppe nutzte eine der aufgestellten Bänke für eine kleine Stärkung und lauschte der Natur.
Das Heidegebiet entstand zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert durch menschliche Bewirtschaftung. Es wurde nie aufgeforstet und diente der Plaggengewinnung und als Schafweide. Zwischen 1920 und 1995 wurden hier Reitturniere veranstaltet und verhalfen der Heide zu ihrem heutigen Namen. Auch fanden Fußballturniere, Fes-te und Bundeswehrmanöver statt, was der Vegetation nicht guttat. Heute wird nur noch an Himmelfahrt ein Gottesdienst auf der Heide gefeiert, da die Hälfte der Reiterheide im Eigentum der Kirchenge-meinde Helstorf steht. Die andere Hälfte erwarb 1990 der damalige Landkreis Hannover aus Privatbesitz, um den Fortbestand der Hei-defläche zu sichern. „Es ist ein wirklich schönes Fleckchen für eine Wanderung oder zum Verweilen auf einer der Bänke. Ich kenne die Reiterheide seit meiner Kindheit und habe sie schon in unterschied-lichen Phasen mit unterschiedlicher Nutzung erlebt. Es ist gut, dass die Region diese Fläche seit einigen Jahren pflegt und schützt. So hat sich die Heidefläche vergrößert und die Qualität der Lebensbe-dingungen für viele Tierarten hat zugenommen,“ betont die SPD-Vorsitzende Rebecca Schamber. Für die Reiterheide hat die Regi-on eigens ein Infoblatt erstellt. Es lässt sich unter www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Umwelt-Nachhaltigkeit/Naturschutz/Publikationen/Neue-Chancen-für-die-Natur/6.1-Reiterheide herunterladen. Dort findet man umfassende Informationen zur Geschichte, der Flora und Fauna und auch eine Wegbeschreibung. Auf der Heidefläche selbst wurde eine Infotafel aufgestellt.
Die SPD-Gruppe genoss die friedliche Umgebung und wanderte über die sandigen Wege durch den Kiefernwald, weiter über die Feldmark Richtung Dorfmitte von Abbensen. Dort im Gasthaus „Zur Post“ finden hungrige Wanderer nicht nur eine gute Küche und er-frischende Getränke, sondern auch ein lauschiges Plätzchen im schönen Biergarten. Ein schöner Abschluss eines Wandertages in der Heimat.



Vorschlag für Bildunterschriften:

Foto 01: Florian Wiese, Heike Süring, Birgit Eicke- Wedegärtner und Rebecca Schamber (v. links) gönnen sich eine kleine Rast auf einer der Bänke.

Foto 02: Auf dieser Infotafel erfahren Rebecca Schamber, Heike Süring, Florian Wiese und Birgit Eicke-Wedegärtner (v. links) vieles über Entstehung, Flora und Fauna der Heidelandschaft

Foto 03: Das Gasthaus zur Post war Abschlussort der Wanderung für Rebecca Schamber, Birgit Eicke-Wedegärtner, Heike Süring und Florian Wiese (v. links)