Drei Millionen Schaden bei LKW-Brand

Mit Löschschaum ging die Feuerwehr erfolgreich gegen die Flammen vor. Foto: Feuerwehr

Feuerwehr löscht brennenden Schwertransporter auf der Autobahn mit Schaum

Wedemark (awi). Am Montagabend gegen 22 Uhr ist es auf der Autobahn 7 in Richtung Kassel, zwischen dem Parkplatz Osterriehe und der Anschlussstelle Mellendorf zum Brand eines Schwertransportes gekommen. Die A 7 war in Richtung Kassel bis 1.15 Uhr voll gesperrt. Der 21 Jahre alter Fahrer eines Schwertransportes – er hatte einen Maschinenkopf einer Windkraftanlage geladen – war auf dem rechten Fahrstreifen der A 7 in Richtung Kassel unterwegs gewesen. Zwischen dem Parkplatz Osterriehe und der Anschlussstelle Mellendorf platzte zunächst aus ungeklärter Ursache ein Reifen des Aufliegers, der kurz darauf Feuer fing. Der 21-Jährige stoppte sein Gespann auf dem Standstreifen, koppelte die Zugmaschine ab und fuhr diese einige Meter vor. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand nach kurzer Zeit löschen. Der Auflieger mit dem Maschinenkopf wurde durch das Feuer vollständig zerstört, die Zugmaschine leicht beschädigt. Die Schadenhöhe beträgt nach polizeilichen Schätzungen zirka drei Millionen Euro. Durch die Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. „Schon auf der Anfahrt war der Feuerschein im Nachthimmel zu erkennen“, berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Maik Plischke. Beim Eintreffen der Feuerwehr habe sich herausgestellt, dass ein LKW-Auflieger in voller Ausdehnung brannte. Der Auflieger hatte den Triebkopf einer Windkraftanlage geladen. Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde aufgrund des zu erwartenden hohen Wassereinsatzes das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Bissendorf nachalarmiert. Die insgesamt 50 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer unter schwerem Atemschutz und mit Löschschaum aus drei Schaumrohren. Zusätzlich wurde über die Drehleiter ein Schaumangriff vorgenommen. Die A7 wurde inzwischen voll gesperrt, so dass die eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge einen Pendelverkehr zum Gewerbegebiet Gailhof einrichten konnten. Dabei richtet die Feuerwehr eine Wasserentnahmestelle an einem Hydranten ein, so dass die Fahrzeuge immer wieder mit Löschwasser befüllt werden können, so Plischke. Das Feuer war somit nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Nacht an.