DSL-Ausbau in der Gemeinde Wedemark auf Überholspur

Von hier aus werden Oegenbostel, Bestenbostel und Ibsingen versorgt. Carsten Niemann, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Wedemark, htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann, Bürgermeister Tjark Bartels und Dirk Rapke, Telecom Service-Center Mellendorf vor dem Schaltkasten. Foto: H. H. Schröder

Oegenbostel, Bestenbostel und Ibsingen angeschlossen

Bestenbostel (hhs). Ursprünglich lag der DSL-Ausbau in den kleinen Ortschaften Oegenbostel, Bestenbostel und Ibsingen in weiter Ferne, seit Dienstag dieser Woche sind sie mit Leistungen zwischen 32 und 50 Mbit/s angeschlossen. Das sei der Dank dafür, dass sich die Bevölkerung dieser Ortschaften in so großer Zahl und aus eigenem Antrieb dafür stark gemacht, und beste Voraussetzungen für die schnelle Umsetzung des Projekts geschaffen hat, so Thomas Heitmann, Geschäftsführer des Telekommunikationsunternehmen htp, das nicht nur diese schnellen Internetanschlüsse anbietet sondern auch die Vorarbeiten dazu erledigt.
„Wir schließen in diesem Jahr auch noch die Ortsteile Wietze und Plumhof an“, fuhr Heitmann fort. „Dann ist die so genannte Ausbaustufe I in der Gemeinde Wedemark beendet und es folgt mit Abbensen, Brelingen, Duden-Rodenbostel und Negenborn die Ausbaustufe II“. Dafür sei htp schon die Ausbauvorbereitungen angegangen. „Wir werden hier spätestens im Sommer 2012 DSL-Anschlüsse mit Bandbreiten bis zu 50 Mbit/s anbieten“, verspricht der Geschäftsführer. htp trage die Gesamtkosten am Ausbau der DSL-Anschlüsse, weil es keine öffentlichen Fördergelder für dieses Projekt gebe. Allein für die jetzt angeschlossenen Ortschaften Oegenbostel, Ibsingen und Bestenbostel habe das Unternehmen 175.000 Euro investiert, rund zwei Kilometer Kabel neu verlegt und einen Technik-Shelter aufgestellt. Heitmann führte aus, dass es bei einem Teil der Kunden Schwierigkeiten mit der Umschaltung des Anschlusses gegeben habe. htp sei dafür nicht verantwortlich sondern die Telekom, erläuterte er das Procdere beim Wechsel zum Angebot für schnelles DSL von htp. Für die Neuschaltung von Leitungen sei die Deutsche Telekom AG zuständig und praktiziere dabei ein kompliziertes Verfahren, bei dem Subunternehmen eingesetzt werden. htp dürfe diese Arbeiten nicht mit eigenen Mitarbeitern übernehmen. „In den letzten Wochen schien es uns in der Wedemark so, als ob im Rahmen der Umschaltungen auf htp in besonderer Weise Probleme mit der Telekom bestünden. Diverse Bürgerinnen und Bürger berichteten von teilweise erheblichen Schwierigkeiten in der Abstimmung bei der Umschaltung“, so Heitmann. Allerdings gingen etwa 85-90 Proznt der Umschaltungen glatt und ohne Probleme durch. „Leider hört man in der Regel kaum etwas von den unproblematischen, gelungenen Anschlüssen, sondern eher von den Problemfällen“.