Edeka Lüders kooperiert mit UNICEF

Gazmend Shala (von rechts), Rita Finsel, Jennifer Dobelstein, Christiane Freude, Dagmar Bloch, Isabel Hapke, Eva Wichmann, Marieke Scheifler und Jakob Brockmann setzen sich am Fairtrade-Kaffee-Tag für fair gehandelten Kaffee ein. Foto: B. Stache

Fairtrade-Kaffee-Tag mit Verkostung von fair gehandeltem Kaffee

Wennebostel (st). In Kooperation mit UNICEF hatte Edeka Lüders in Wennebostel am Sonnabend einen Fairtrade-Kaffee-Tag organisiert. Neben einer Verkostung von fair gehandeltem Kaffee konnten sich die Kunden am UNICEF Stand vor dem Lebensmittelmarkt auch an einem Glücksrad versuchen. Dazu gab es vielfältige Informationen zum Thema Fairtrade. „Nach der erfolgreichen Aktion mit UNICEF im vergangenen Jahr beim Kinderfest unterstützen wir die Organisation auch heute gerne im Rahmen des Fairtrade-Kaffee-Tages“, erklärte der stellvertretende Verkaufsleiter Gazmend Shala von Edeka Lüders. Christiane Freude, Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide, weitere fünf UNICEF-Mitglieder und Edeka-Mitarbeiterin Rita Finsel hatten den Infostand mit Fairtrade-Kaffee aufgebaut und standen den vielen interessierten Kunden Rede und Antwort. „Es ist uns von UNICEF eine Herzensangelegenheit dazu beizutragen, dass Kaffee ohne ausbeuterische Kinderarbeit produziert wird. Das gilt natürlich auch für andere Produkte“, begründete Christiane Freude das besondere Engagement im Beisein der beiden Wedemärker UNICEF-Botschafterinnen Isabel Hapke und Marieke Scheifler sowie des Schülers Jakob Brockmann von der Berthold-Otto-Schule. „Noch immer müssen 168 Millionen Kinder auf er Welt arbeiten. Ihnen bleibt keine andere Wahl, weil sie in einen Teufelskreis aus Armut und Ausbeutung hineingeboren werden. Sie schuften für einen Hungerlohn in Steinbrüchen, Fabriken, Minen und prozentual am meisten in der Landwirtschaft. Dazu gehört auch die Arbeit auf Kaffeeplantagen“, heißt es in einer UNICEF-Verlautbarung zum Fairtrade-Kaffee-Tag. Demnach werden Kinder nicht nur für das Pflücken der Kaffeekirschen eingesetzt, sondern müssen auch höchst gesundheitsschädigende Arbeiten wie das Einsprühen der Kaffeesträucher mit Pestiziden übernehmen. Dabei werden oftmals hochgiftige Toxine eingesetzt, die in den Ländern der EU schon längst verboten sind. Kinderarbeit ist also nicht nur anstrengend, sondern auch extrem gesundheitsgefährdend. UNICEF setzt sich weltweit dafür ein, dass Mädchen und Jungen in die Schule gehen, richtet Lernzentren ein, damit Kinder Versäumtes nachholen können und berät Regierungen, wirksame Gesetze und Kinderschutzbestimmungen zu verabschieden. „Wer Fairtrade-Kaffee trinkt, leistet einen direkten Beitrag, den Kaffeebauernfamilien in Lateinamerika eine bessere Zukunftsperspektive zu ermöglichen“, erklärt ein Fairtrade Leitfaden. Bei Edeka Lüders finden Kunden auch ständig ein Warenregal mit Fairtrade Produkten wie Kaffee, Schokolade und Gebäck. „Darüber hinaus führen wir auch Bio-Bananen und eine Vielzahl von Edeka-Produkten aus Fairtrade Produktion“, erklärte der stellvertretende Verkaufsleiter Gazmend Shala.