Editha Lorberg auf Firmentour mit der MIT

Der zweite Besuch führte Editha Lorberg und Dietmar Reddig (li.) nach Negenborn zur Firma Cattau.
Wedemark. Die Firmenbesuche in Begleitung des MIT-Vorsitzenden Dietmar Reddig, gestalteten sich für die Landtagsabgeordnete Editha Lorberg als sehr abwechslungsreich. Zu Beginn stand der Hof Henneicke in Rodenbostel auf dem Programm. Auf dem bewirtschafteten Hof bietet das Ehepaar Henneicke seit 20 Jahren Ferien auf dem Bauernhof an. Die liebevoll eingerichteten Ferienwohnungen befinden sich im Haupthaus und in einem auf dem Grundstück errichteten Neubau. Henneickes gehören der Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande e.V. Niedersachsen an und werden im kommenden Jahr auf ihrem Betrieb gemeinsam mit dem NDR und der Arbeitsgemeinschaft die Veranstaltung „Kochfest“ ausrichten. Auf dem Hof finden sich viele Stammgäste, die in dem landschaftlich schönen und ruhigen Ort ihre Ferien verbringen, aber auch Messegäste und Monteure, die die häusliche Atmosphäre und die angenehmen Preise zu schätzen wissen. Nach dem Rundgang wurde im Garten gegrillt. „Bei Henneickes erlebt man Ferien mit Familienanschluss und Herzlichkeit in einer ländlich schönen Umgebung“, betont Editha Lorberg
Der zweite Besuch führte Editha Lorberg und Dietmar Reddig nach Negenborn in die Firma Cattau. Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb war vor einem Jahr aus dem Gewerbegebiet Bissendorf nach Negenborn umgezogen. Philipp Cattau, Inhaber des Betriebes, der bereits während seiner Ausbildung mit dem Aufbau des Betriebes begonnen hat und diesen in wenigen Jahren erfolgreich erweitern konnte, fühlt sich mit seinen 45 Mitarbeitern in Negenborn sehr wohl. Da sein Fuhr- und Maschinenpark in den letzten Jahren stark gewachsen ist, bietet der neue Standort ausreichend Platz und ist zudem von der Durchgangsstraße aus gut zu sehen, was ihm bereits einige Kunden gebracht hat. Die Firma Cattau ist überwiegend in der Region tätig, aber auch Aufträge der Landesverwaltung, die sich auf ganz Niedersachsen ausdehnen, gehören zu dem breiten Aufgabenspektrum. Von der Gartengestaltung im privaten Bereich über Grünanlagenbau und Außenanlagenpflege im Industriebereich bis hin zum Winterdienst bietet Cattau ein großes Dienstleistungsangebot. Problematisch gestaltet sich die Mitarbeitersituation. Zwar bildet die Firma im Gartenbaubereich und im kaufmännischen Bereich aus, kann jedoch den Bedarf an qualifizierten Gärtnern und Landschaftsbauern dadurch nicht decken. Editha Lorberg schlug vor, im europäischen Ausland um Fachkräfte zu werben, um gerade im Winter den großen Mehrbedarf an Personal für den Winterdienst sicher zu stellen.
Anschließend besuchten Editha Lorberg und Dietmar Reddig die Sozialstation in Mellendorf.
Auch dort stand das Thema Fachkräftemangel auf der Tagesordnung. Wilfried Plumhof, Inhaber der Sozialstation berichtet zu dem über den vor einem Jahr eingerichteten Pflegestützpunkt innerhalb der Sozialstation. Die kostenlose Beratung erfolgt dort durch qualifizierte Pflegeberater, die eine spezielle Ausbildung in diesem Bereich absolviert haben. Von Montag bis Samstag findet die Beratung während der Öffnungszeiten der Sozialstation statt. Zusätzlich können Termine außerhalb der Öffnungszeit vereinbart werden. Sogar an Sonn- und Feiertagen und in den Nachtstunden kann im Notfall telefonisch Hilfe geleistet werden. Der Pflegestützpunkt bietet hilfesuchenden Angehörigen und Interessenten eine umfangreiche Beratung aus einer Hand an und vermittelt die Ratsuchenden bei Bedarf an andere Hilfsdienste weiter. Editha Lorberg lobte ausdrücklich die breitgefächerten Beratungsangebote und die flexiblen Beratungszeiten des Pflegestützpunktes. „Probleme lassen sich nicht zeitlich eingrenzen. Wenn sie entstehen brauchen Angehörige oftmals schnelle und umfassende Hilfe und Beratung. Die Beratung in der Sozialstation erfolgt durch Pflegeberater, denen die örtlichen Strukturen genauestens bekannt sind und die immer auf dem aktuellen Stand der Hilfsangebote in der Wedemark sind. Das sind wichtige Aspekte, um den Ratsuchenden einen optimalen Service zu bieten“, erklärte Editha Lorberg.