Ein Bücherschrank für Abbensen

Klein, aber fein: Der neue öffentlich zugängliche Bücherschrank in Abbensen, An der Windmühle 1

Anwohner ergreifen die Initiative auf ihrem Grundstück

Abbensen. Marcel Griese-Kwasnik und seine Lebensgefährtin haben an einem der zur Straße An der Windmühle 1 hin gelgenen Gebäude auf ihrem Grundstück einen kleinen Bücherschrank angebracht, der für alle Interessierten zugänglich ist.  „Der Bücherschrank ist aus der Idee entstanden, dass meine Lebensgefährtin und ich die Bücherschränke in der Umgebung sehr schätzen. Leider muss man immer erst ins Auto steigen, um den nächsten zu erreichen. Wir freuen uns immer, wenn wir etwas für Nachhaltigkeit tun können. Da die Aufstellung eines Bücherschrankes in der Öffentlichkeit ein riesen Aufwand ist und erst wieder Genehmigungen hier und dort eingeholt werden müssen, haben wir uns gedacht…
Wir bauen unseren eigenen, befestigen ihn an einem Gebäude auf unserem Grundstück und fertig. Der Schrank wurde aus Resten in unserer Hobbywerkstatt hergestellt. Dort beschäftigen wir uns neben unseren Jobs mit Restaurieren und Bauen von Kleinmöbeln", berichtet Griese-Kwasnik.
Das Genre ist offen für alles. Die Initiatoren haben eine kleine Auswahl ihrer Bücher in den Schrank gestellt: Krimis, Romane, Hörbücher. Fürs Herz und für die Seele aber auch für Spannung und Nervenkitzel ist gesorgt. Der Bücherschrank darf und soll von allen Bürgern genutzt werden. Die Initiatoren hoffen, dass die Dorfgemeinschaft oder auch Bewohner aus angrenzenden Ortschaften sich über diesen kleinen Akzent im Dorf freuen. Die Nutzung des Bücherschrankes ist ausdrücklich erwünscht.
„Wir planen noch weitere Elemente an unser Gebäude anzubringen: Größe Bilder von Blumen und einen Spender für Wiesenblumensamen. Bereits im Herbst letzten Jahres, haben wir die gesamte Rasenfläche vor unserem Haus entfernt und haben dieses Jahr eine Bienenwiese angelegt. Mit vollem Erfolg. Dies wollen wir auch gerne teilen und weitergeben. So möchten wir immer wieder mal Samenmischungen anbieten oder auch tauschen", erzählt Griese-Kwasnik.