Ein Wunschbaum für Berkhof

Schulleiterin Maike Rohde (v. r.), Künstler Jürgen Friede, Ortsbürgermeisterin Rosemarie Spindler, JuKu-Leiter Bernd Tschirch und Gemeindejugendpfleger Torbjörn Johansen mit den Kindern vor dem Wunschbaum. Foto: A. Wiese

Letztes Kinderrechte-Kunstwerk ist eingeweiht

Berkhof (awi). Jetzt ist auch das letzte Kinderrechte-Kunstwerk eingeweiht: Zwar nach der Gesamteinweihung, aber deswegen nicht weniger feierlich haben JuKu-Leiter Bernd Tschirch, Gemeindejugendpfleger Torbjörn Johansen, Berkhofs Ortsbürger-
meisterin Rosemarie Spindler, Künstler Jürgen Friede und Maike Rohde von der Förderschule Unter den Eichen mit ihren Schülern den „Wunschbaum“ an der Kreuzung der L 190 mit der Wieckenbergstraße in Berkhof offiziell frei gegeben. Jeanette, Deniz, Maximilian, Marcel, Marie, Annalena, Sarah, Kevin, Louis, Julia, Nicole, Leon, Pascal, Sandra und Jeanette waren für die Schule Unter den Eichen aktiv. Die pädagogische Leitung hatte Jan-Christoph Ruddat und die künstlerische Leitung Jürgen Friede. Beim ersten Termin in der Schule hatte Friede seine Idee des Kusntwerks für das gemeinsame Projekt vorgestellt und den Schülern die Aufgabe gestellt, die Aluminiumplatten grafisch zu gestalten. Die Schüler diskutierten in der Folge mit ihren Lehrern die Kinderrechte und das, was ihnen davon besonders wichtig ist. Am Ende stand der erste gestalterische Entwurf für jede einzelne Platte, worauf die Gedanken der Schüler zum Ausdruck kamen. Friedes nicht einfache Aufgabe war es jetzt, die zeichnerischen Entwürfe mit einer Metallsäge herauszuarbeiten und so jeder Metallplatte eine individuelle Form zu geben. Anschließend mussten die Schüler mit Bohrer, Körner und Hammer den zugesägten Metallplatten Kontur und den Zeichnungen Tiefe verleihen. Und ganz zum Schluss stand die farbliche Gestaltung der kleinen Kunstwerke an. Schüler und Lehrer sind sehr stolz auf die Ergebnisse und das
Gesamtkunstwerk Wunschbaum, wie es sich in Berkhof präsentiert. Ortsbürgermeisterin Rosemarie Spindler lobte die Kinder und den Künstler ebenfalls und wünschte sich „starke Kinder“. Künstler Friede betonte, es erfordere besondere Beachtung, die Rechte von geistig- und körperlich behinderten Kindern zu würdigen, die noch weniger als andere die Möglichkeit hätten, die Gesellschaft auf sich aufmerksam zu machen.