Einmal (fast ) um die Grüne Insel

Gruppefoto im regnerischen Irland.
Wedemark. Im Rahmen des Seminarfachkurses besuchten 28 Schülerinnen und Schüler sowie Katrin Konnemann und Kathrin Ohm Irland. Auf dieser Reise erlebte die Gruppe zunächst einmal warum die Insel so grün ist – es regnet eben sehr viel mehr als anderswo auf der Welt – zumindest fühlte es sich so an. Dennoch war die Stimmung ausgelassen und Dank des irischen Busfahrers Kenny lernten sie allerlei Besonderheiten des Landes kennen und entdeckten geheime, fern der Touristenströme gelegene, Ecken. Kennys Geschichten über irische Traditionen der Heiratsmärkte in den einsamen Dörfern, zu denen jedes Jahr im September Heiratswillige aus allen Herren Ländern kommen oder die immerwährende Suche nach den Goldtöpfen der Leprechauns amüsierte alle sehr – auch wenn viele Iren ihre Traditionen sehr ernst nehmen und keinen Spaß verstehen, wie Kenny deutlich machte.
Galway an der Ostküste begeisterte mit seiner quirligen Innenstadt und den vielen Pubs am Anreisetag. An Tag zwei wurden von einem Boot aus die dramatischen Cliffs of Moher und die aus den Harry Potter Filmen bekannte „Voldemort-Höhle“ bestaunt – auch wenn der Seegang nichts für schwache Mägen war, erreichten alle einigermaßen unversehrt den Bus nach der Seefahrt. Killarney und den Ring of Fire waren die Programmpunkte des dritten Tages. Hier liefen sie Inga Bartels, eine der IGS Wedemark Abiturientinnen aus dem Jahr 2019 über den Weg. Sie arbeitet zurzeit bis zu ihrem Studienbeginn im Killarney National Park als „Volunteer“ und begleitete die Gruppe einen Tag lang. Als zusätzliche Reiseleitung hatte sie viele Tipps parat und konnte den Schülern viele Fragen zu ihren Seminarfachprojekten beantworten. Der Abschluss dieser abwechslungsreichen – wenn auch nassnebligen – Reise bildete Dublin. Diese wunderbare Stadt mit den Studenten aus vielen verschiedenen Ländern, den unzähligen nach ihren irischen Wurzeln suchenden Amerikanern sowie den Pub-Besuchern begeisterte alle. Die meisten sind sich einig: Irland und vor allem Dublin ist eine Reise wert – möglicherweise gibt es ja auch eines Tages eine Regenpause und es wäre sogar noch schöner.