Einstimmige Wahlen in Wennebostel

Der neue Ortsrat Wennebostel: Ortsbürgermeister Achim von Einem (CDU) (M.) und der stellvertretende Ortsbürgermeister Fredy Krause (SPD) (2. v. l.) sowie Heidrun Mitchell (SPD) (l.), Heinz Hasselbring und Sigmund Dembski (beide CDU) (v. r.). Foto: A. Wiese

Ortsrat wählt von Einem (CDU) zum Ortsbürgermeister und Krause zum Stellvertreter

Wennebostel (awi). Über eine harmonische Ortsratssitzung konnten sich am Dienstagabend Mitglieder und Gäste der konstituierenden Ortsratssitzung in Wennebostel freuen. Einstimmig wurden in dem Ortsrat, in dem die CDU drei und die SPD zwei Sitze hat, der frühere parteilose stellvertretende Ortsbürgermeister und jetzt der CDU angehörige Achim von Einem zum Ortsbürgermeister und anschließend Fredy Krause von der SPD zu seinem Stellvertreter gewählt. Zuvor waren von Einem, Heinz Hasselbring und Sigmund Dembski für die CDU und Krause und Heidrun Mitchell für die SPD von Altortsbürgermeister Willi Krökel verpflichtet worden. Dann verabschiedete Heinz Hasselbring als ältestes Ortsratsmitglied Willi Krökel mit herzlichen Dankesworten aus seinem Amt und dem Ortsrat. Aus den Reihen der Zuhörer schloss sich Ortsbrandmeister Christian Henn den Dankesworten an. Er betonte vor allem auch Krökels Einsatz für den Umbau des Feuerwehrhauses. Dann ging der neu konstituierte Ortsrat auch schon zur Tagesordnung über: Unter dem Punkt Anträge beantragte von Einem 160 Euro aus den Ortsratsmitteln, die wegen des nicht stattgefundenen Laternenumzuges nicht für diesen ausgegeben worden seien, für die Müllsammelaktion in Wennebostel am 26. November zu verwenden, die von 10 bis 12 Uhr stattfinden soll. Verbleibende Restbeträge sollten der Jugendfeuerwehr zur Verfügung gestellt werden. Mit dieser Lösung waren alle Ortsratsmitglieder einverstanden.
Dass das Problem überfüllter Schulbusse am Morgen und nach Aussagen von Eltern jetzt auch mittags noch immer nicht gelöst ist, zeigten Anfragen in der Einwohnerfragestunde vor dem Eintritt in die Tagesordnung. Jetzt wo die Fahrradsaison wieder vorbei sei, seien wieder mehr Wennebosteler Schüler auf die ab 7.50 Uhr verkehrenden Busse zum Schulzentrum angewiesen, kämen aber oft nicht mit, weil die Busse bereits völlig überfüllt in Wennebostel ankämen und dort teilweise schon gar nicht mehr anhielten. Verwaltung und Ortsrat sagten zu, die Problematik erneut in den Focus zu stellen.