Elzer Kirche hat „sozial erkennbaren Nutzen“

BU: Lena Kiegeland, Jürgen Benk, Harald Dettmers, Christoph Boss, Dieter Fenske, Joachim Schnell und Margarete Keiser (v.l.) freuen sich gemeinsam über die Spende für den guten Zweck. Foto: S.Birkner

Für Typisierungsaktion: 1000-Euro-Spende an Feuerwehr

Elze (sb). Für Pastor Joachim Schnell besteht die Kirchenarbeit vor Ort aus zwei Säulen. Einerseits solle die Kirche durch Verkündigung Präsenz zeigen, was regelmäßig durch Gottesdienste und nicht zuletzt beispielsweise durch Konfirmationsunterricht geschieht. Auf der anderen Seite stehe für ihn der diakonische Auftrag mit „sozial erkennbarem Nutzen“ im Vordergrund, den die Kirche insbesondere durch finanzielle Zuwendungen wahrnimmt. Aus dieser Motivation heraus überreichte Schnell gemeinsam mit Margarete Keiser von der Kirchengemeinde der Freiwilligen Feuerwehr Elze einen Scheck über 1000 Euro. Das Geld kommt in diesem Fall allerdings nicht direkt der Feuerwehrarbeit zugute, sondern ist ein Beitrag zur Knochenmarktypisierungsaktion, die am kommenden Sonntag von 11 bis 17 Uhr im Elzer Feuerwehrhaus stattfinden wird.
„Für uns als Freiwillige Feuerwehr und für die Deutsche Knochmarkspenderdatei sind Geldspenden sehr wichtig, weil jede einzelne Typisierung 50 Euro kostet“, sagte Ortsbrandmeister Dieter Fenske. Wie Schnell erklärte, stammen rund 475 Euro vom Gesamtbetrag aus der Kollekte, die bei den Konfirmationsgottesdiensten gesammelt wurde. „Das restliche Geld sind Überschüsse vom letztjährigen Weihnachtsmarkt“, erklärte er. Wie hoch die Resonanz auf das Typisierungsangebot am Sonntag sein wird, kann bislang nur schwer eingeschätzt werden. „Die Kosten für 100 Spender sind auf jeden Fall bereits abgedeckt“, berichtete Fenske. Teilnehmen kann an der Aktion jeder zwischen 18 und 55 Jahren. Alle Informationen zur Knochenmarktypisierung und zur Aktion am Sonntag sind auch unter auf Website www.wedemark-hilft.de abrufbar.